- Am gestrigen Freitag gab Heritage Distilling, eine Craft-Destillerie aus dem US-Bundesstaat Washington, die Aufnahme einer Bitcoin-Strategie bekannt. In der Pressemitteilung stellt das Unternehmen erste BTC-Käufe in Aussicht.
- Neben der Verwendung von Bitcoin als Reserve-Asset will die börsennotierte Brennerei außerdem BTC-Zahlungen akzeptieren, um dadurch potenziell neue Käuferschichten anzulocken.
- In einer Grundsatzerklärung wird der Glaube des Unternehmens an Bitcoin als strategischen Vermögenswert erörtert. Noch braucht es aber eine formelle Genehmigung des Planes durch den Firmenvorstand, bevor die Umsetzung beginnen kann.
- Heritage-CEO Justin Stiefel ist zuversichtlich: “Einmal mehr sind wir im Bereich der Craft-Spirituosen führend, da wir uns darauf vorbereiten, Bitcoin als Zahlungsmittel […] zu akzeptieren und als Vermögenswert zu erwerben und zu halten.”
- Der Kurs der an der Nasdaq gehandelten Aktie schloss gestern bei 1,55 US-Dollar, was einen Verlust von 2,52 Prozent gegenüber dem Vortag bedeutet. Das Unternehmen wird aktuell mit 7,2 Millionen US-Dollar bewertet.
- VanEck-Forschungsleiter Matthew Sigel zeigt sich skeptisch: “[Heritage] hat im letzten Quartal […] 3 Millionen US-Dollar verloren. Es bleibt also abzuwarten, wie viel Bitcoin sie tatsächlich erwerben können, wenn sich die Rentabilität nicht bessert.”
- Die Brennerei orientiert sich wie so viele BTC-Einsteiger aus der Unternehmenswelt an MicroStrategy. Am Montag erwarb die Firma von Michael Saylor erneut Bitcoin für 101 Millionen US-Dollar und besitzt nunmehr 447.470 BTC.
- Doch auch die Bitcoin-Mining-Riesen stocken ihre Bestände immer weiter auf. Erst vorgestern verkündete Cleanspark, dass die firmeneigenen Holdings die Grenze von 10.000 BTC überschritten hätten.
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