Im Krypto-Markt konzentriert sich die Aufmerksamkeit derzeit auf Bitcoin. Ihm wird die Rolle des First Movers zugeschrieben und erst wenn sein Kurs steigt, so die verbreitete Annahme, können andere Coins nachziehen. Über börsengehandelte Produkte bieten inzwischen zahlreiche große Vermögensverwalter ihren Kunden einen Zugang zu Bitcoin, und selbst Regierungen ziehen die älteste Kryptowährung als mögliche Reserve in Betracht. Wie weit der Kurs noch steigen könnte, wird von ihnen jedoch höchst unterschiedlich eingeschätzt. Ein Grund dafür: Kursprognosen erwiesen sich in der Vergangenheit häufig als kurzlebig. Was vor wenigen Jahren noch als unrealistische Mondprognose abgetan wurde, ist im Oktober 2025 Wirklichkeit geworden, als Bitcoin die Marke von 126.000 US-Dollar überschritt. Nach dem darauffolgenden Kurseinbruch von über 50 Prozent und dem zuletzt folgenden Anstieg auf über 85.000 US-Dollar, liegen die aktuellen Einschätzungen wieder weit auseinander.
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