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Ukraine-Krise Bitcoin ist in der Krise stabiler als der DAX

Die Ukraine-Krise überschattet das aktuelle Geschehen am Finanzmarkt. Der DAX bricht zum Wochenstart um bis 3,5 Prozent ein. Anleger flüchten verstärkt in Gold und sichere Staatsanleihen. Interessanterweise zeigt sich der Bitcoin mit einem aktuellen Minus von nur 0,7 Prozent relativ stabil. Jeder einzelne DAX-Titel ist damit stärker im Minus als die Kryptoleitwährung Bitcoin.

Sven Wagenknecht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin vor ukrainischer Flagge

Quelle: Shutterstock

  • Gerade Bitcoin und Altcoins reagieren stärker auf Marktunsicherheiten als der traditionelle Finanzsektor. Die höhere Volatilität liegt heute aber bei den großen Aktienwerten, wie sie im DAX zu finden sind. DAX-Titel wie Deutsche Bank, Continental oder Delivery Hero sind gegenwärtig über 4 Prozent im Minus. Entsprechend kann man das geringe Bitcoin-Minus (0,7 Prozent) als Stärke betrachten.
  • Die aktuelle Bitcoin-Stärke kann allerdings auch sehr schnell vorbei sein. Sollte es in dieser Woche zu einer weiteren Eskalation in der Ukraine-Krise kommen, dann ist mit signifikant roten Vorzeichen am Kryptomarkt zu rechnen. Schließlich ziehen Anleger in Phasen großer Unsicherheit ihr Kapital von Risiko-Anlagen, wie eben auch BTC, ab.
  • Positiv für den Bitcoin-Kurs könnte derweil der vergangene Superbowl in den USA gewesen sein. Am gestrigen Sonntag haben bis zu 800 Millionen Menschen auf der Welt das Sportspektakel geschaut. Besonders Krypto-Unternehmen wie Coinbase, Crypto.com oder FTX haben dort aggressiv Werbung geschaltet. Dies könnte unter anderem zur Stützung des Bitcoin-Kurses beigetragen haben – mehr dazu später hier bei BTC-ECHO.
  • Investoren und Trader sollten sich der aktuell sehr hohen Volatilität bewusst sein und entsprechend vorsichtig reagieren. Dies könnte unter anderem bedeuten, dass man gehebelte Positionen reduziert.
  • Fundamental gesehen ist BTC jedenfalls stärker denn je: So zeichnen die Bitcoin-On-Chain-Daten ein so positives Bild, wie schon lange nicht mehr.
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