Bitcoin kommt derzeit nicht aus seiner Seitwärtsphase heraus und kämpft weiter mit der Marke von 60.000 US-Dollar. Der Krypto-Markt befindet sich seit Monaten in einer Abwärtsphase und viele Anleger hoffen auf neue Impulse für eine Trendwende.
Neben den Spot Bitcoin-ETFs, die in den vergangenen Wochen Milliardenabflüsse verzeichneten, rücken nun auch die Wallet-Bewegungen der Bitcoin-Miner in den Vordergrund. Die jüngsten Transfers auf Binance werden von vielen Marktteilnehmern als mögliches Warnsignal für steigenden Verkaufsdruck beobachtet.
Bitcoin-Miner erhöhen Börsenzuflüsse
Nach Angaben von CryptoQuant überwiesen Miner allein am 26. Juni rund 19.560 BTC auf Binance. Damit handelt es sich um den vierthöchsten Tageszufluss von Mining Wallets zur weltweit größten Krypto-Börse seit Februar.
Große Transfers von Minern auf Börsen werden häufig als mögliches Signal für steigenden Verkaufsdruck interpretiert. Die Bestände müssen jedoch nicht zwangsläufig verkauft werden. Sie können ebenso für das Liquiditätsmanagement oder dzur Verwahrung genutzt werden.
Auffällig ist zudem, dass sich der Großteil der Miner-Transfers auf Binance konzentriert. Auf andere große Krypto-Börsen wie Coinbase, Kraken, Bybit, OKX, HTX oder Gemini entfielen dagegen deutlich geringere Zuflüsse. Bereits Anfang Juni hatten Miner mit rund 23.000 BTC den bislang höchsten Tageszufluss des Monats auf Börsen verzeichnet.
Ob die transferierten Bitcoin tatsächlich verkauft werden, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. Sollten die Bestände auf den Börsen weiter steigen, könnte dies den Verkaufsdruck erhöhen.

