- Wenige Wochen vor dem nächsten Halving dreht die Mining-Branche die Regler auf.
- Nach Angaben von Blockchain.com liegt die Hash Rate mit aktuell 614 Exahashes pro Sekunde auf Rekordniveau. Noch vor einem Jahr lag sie knapp bei der Hälfte.
- Auch die Mining Difficulty hat dadurch einen neuen Höchststand erklommen. Derzeit bewegt sie sich bei 83,95 Billionen Hashes.
- Die Hashrate misst die gesamte Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk. Sie korreliert zeitversetzt mit der Difficulty, also dem rechnerischen Aufwand, der nötig ist, einen neuen Bitcoin Block zu produzieren.
- Die Difficulty justiert sich alle 2016 Blöcke und damit ungefähr alle zwei Wochen neu. Je mehr Hashrate in das Netzwerk fließt, umso ressourcenaufwendiger ist es, einen Block zu produzieren.
- Der Aufwand, den Miner offenbar zurzeit betreiben, zahlt sich durch einen zuletzt stark angestiegenen Bitcoin-Kurs aus. Anfang der Woche lagen die Gesamteinnahmen an einem Tag erstmals bei rund 79 Millionen US-Dollar.
- Vor dem kommenden Halving scheinen Miner noch möglichst viele Bitcoin abstauben zu wollen.
- Beim Halving halbiert sich der Block Reward, also die pro Block an Miner ausgegebene Menge an Bitcoin, von aktuell 6,25 auf künftig 3,125 Bitcoin.
- Dadurch könnten der Mining-Branche zunächst erhebliche Einnahmen wegbrechen. Laut einer CoinShares-Analyse bleiben nur fünf von 14 Minern nach dem Halving profitabel.
- Das Halving findet alle 210.000 Blöcke und damit ungefähr alle vier Jahre statt. Nach aktueller Schätzung fällt das nächste auf den 23. April, in knapp 5.000 Blöcken.
- Auf lange Sicht könnte der Bitcoin-Kurs durch die stete Angebotsverknappung steigen. Davon würden auch wiederum die Miner profitieren.
- Warum die ETF-Zulassungen die Erwartungen an das kommende Halving jedoch enttäuschen könnten, lest ihr hier.
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