203,5 EH/s Bitcoin Hashrate feiert neues Allzeithoch

Bitcoin hat der restriktiven Krypto-Politik Chinas nun endgültig ein Schnippchen geschlagen. Die Hashrate befindet sich wieder auf einem Rekordhoch.

Daniel Hoppmann
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Bitcoin in einem Mining-Gerät.

Beitragsbild: Shutterstock

Die Hashrate von Bitcoin hat einen neuen Höchstwert erreicht. Laut Daten von bitinfocharts.com liegt das neue Allzeithoch nun bei 203,5 EH/s und übertrifft damit das letzte All Time High (knapp 178 EH/s), welches erst Mitte Dezember vergangenen Jahres erreicht wurde.

Den China-Bann scheint das Netzwerk damit nun endgültig verdaut zu haben. Im Juni stellte Peking das Minen von Bitcoin nach und nach unter Strafe. Da vom Reich der Mitte über zwei Drittel der globalen Hashrate ausgingen, sackte die Aktivität innerhalb kürzester Zeit zusammen. Durch die Zunahme der Restriktionen verließen immer mehr digitale Schürfer das zentralasiatische Land. Eine Dezentralisierung der globalen Hashrate setzte ein. Mittlerweile haben etwa die USA China in Sachen Mining-Aktivität als Spitzenreiter abgelöst.

Allgemein rätselt der Krypto-Space über die Beweggründe der Kommunistischen Partei Chinas für das Bitcoin-Mining-Verbot. Bitcoin-Podcaster Matt Odell bezeichnete den Schritt gar als “größten geopolitischen Fehler des 21. Jahrhunderts”. Trotz des Banns geht die Schürferei in China im Verborgenen weiter. So liegt der Anteil an der globalen Hashrate nach wie vor bei 20 Prozent, wie auch BTC-ECHO berichtete. Die Nutzung von Wasserkraftanlagen in Kombination mit der Verwendung von VPNs zur Verschleierung der Online-Identität erschwere es Regierungsbehörden, illegale Miner ausfindig zu machen.

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