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Unter dem Radar Von wegen Mining Ban: So aktiv ist die Industrie in China

Trotz des Verbotes greifen einige Miner in China in die Trickkiste, um die Kryptowährung schürfen zu können. So sind Wasserkraftwerke ein beliebtes Ziel zum Anzapfen.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin in Rohtzange, im Hitnergrund die chinesische Flagge

Beitragsbild: Shutterstock

2021 kam es zu einem regelrechten Massenexodus chinesischer Miner. Dies war natürlich der restriktiven Politik der Regierung geschuldet. Die Miner machten sich daraufhin in Krypto-freundlichere Gefilde auf. Einen Großteil von ihnen verschlug es nach Nordamerika oder auch Zentralasien. Aber nicht jeder Miner verfügt auch über die nötigen Kapazitäten, um sein Zelt einfach in einem anderen Land aufzuschlagen. Nun mehren sich die Indizien, dass viele Miner trotz des Verbotes in China geblieben sind und auf eine Form von alternativen Stromquellen zurückgreifen. Laut eines Berichtes von CNBC laufen derzeit immer noch 20 Prozent aller Mining-Aktivitäten in China ab. 

Dabei machen sich die Miner offenbar die vielen Wasserkraftwerke, die es in China gibt, zunutze. Für die Regierung sind diese auch viel schwieriger zu kontrollieren als andere Energieerzeuger. Das chinesische Cybersicherheitsunternehmen Qihoo 360 hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, aus dem diese Aktivitäten hervorgehen. Dem Bericht zufolge gibt es jeden Tag 109.000 aktive Mining-IP-Adressen. Manche von ihnen versuchen laut dem Bericht, ihre Aktivitäten durch die Verwendung von Mining-Pools zu verschleiern. 

Miner verwenden VPNs als Verschleierungsmechanismus

Qihoo 360 berichtet darüber hinaus, dass Miner vereinzelt ihre Programme auf Unternehmens-Terminals und -Servern installieren, um damit deren Infrastruktur zu nutzen. Die von den chinesischen Rechenzentren ausgehenden Datenpakete werden verschlüsselt, sodass sie für jeden, der den Datenaustausch überwacht, wie normaler Internetverkehr aussehen.

Um den illegalen Minern auf die Schliche zu kommen, ist die Regierung auf die Hilfe des Staatskonzerns China Telecom angewiesen. Die Betreiber versuchen jedoch durch die Verwendung von VPNs der Entdeckung durch die Regierung zu entgehen. Ihnen kommt dabei die Regenzeit zugute. Diese dauert von Mai bis in den späten Herbst hinein und beschert den Wasserkraftwerken stets eine hohe Leistung. Leistung, die dann unentdeckt an den Argusaugen des Staates vorbei für das Schürfen der wertvollen Kryptowährung genutzt werden kann.

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