Der Bitcoin-Kurs ist am späten Nachmittag des heutigen 27. März unter die Marke von 66.000 US-Dollar gefallen. Auslöser ist eine Kombination aus massiven Liquidationen am Derivatemarkt und zunehmendem makroökonomischem Druck.
Innerhalb von 24 Stunden wurden Long-Positionen im Wert von rund 441 Millionen US-Dollar liquidiert. Short-Liquidationen fielen deutlich geringer aus. Das zeigen Daten von Coinglass.
Iran-Krieg belastet Finanzmärkte weiterhin
Parallel dazu zeigt sich eine breitere Risikoaversion an den globalen Finanzmärkten. Die Futures auf den Nasdaq 100 liegen knapp zehn Prozent unter ihren Höchstständen vom Januar. Gleichzeitig steigt der Ölpreis wieder auf über 100 US-Dollar pro Barrel, was unter anderem auf die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist.
Die USA haben zwar Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur vorübergehend ausgesetzt, um Verhandlungen Raum zu geben. Dennoch prüft das Pentagon die Entsendung zusätzlicher Truppen in die Region.
Fällt Bitcoin jetzt noch tiefer?
Mittlerweile notiert Bitcoin wieder leicht über 66.000 US-Dollar. Geht es nach dem Analysehaus Wintermute, könnte der Kurs aber weiter gen Süden tendieren. Aufgrund der anhaltenden Konflikte um die Straße von Hormus, “würden die Inflationssorgen weiter steigen und Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen weiter in die Ferne rücken”.
In diesem Fall würde BTC wahrscheinlich die Unterstützung im mittleren 60.000-Dollar-Bereich erneut testen, schreibt Wintermute. Welche Kursmarken jetzt entscheidend werden, lest ihr hier: Bitcoin-Prognose: Droht eine Fortsetzung der Hängepartie?
Du willst die Chance bei Bitcoin nutzen und nachkaufen? Dann registriere dich bei OKX und erhalte einen Willkommensbonus von 100 € in BTC.

