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Operation FancycatBinance und Cyber-Polizei machen Ransomware-Betrüger dingfest

Die Kryptobörse Binance hat bei den jüngsten Verhaftungen von Cyberkriminellen in der Ukraine eine wichtige Rolle gespielt.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Ein Smartphone liegt auf einem Computerbildschirm, der Aktienkurse anzeigt. Auf dem Bildschirm des Smartphones ist das Logo von Binance zu sehen.

Quelle: Shutterstock

Laut Berichten ist der Polizei in der Ukraine unter Mitwirkung von Finance eine Gruppe von höchst aktiven Ransomware-Betrüger:innen ins Netz gegangen. Sie sollen Teil einer Bande sein, die unter dem Namen FANCYCAT ihr Unwesen treibt. Die Bande hat im Jahr 2021 weltweit Schaden angerichtet, indem sie mehrere Opfer hackte und Geld erpresste. Die jetzt verhafteten Personen waren für die Auszahlung der Wallets und die Geldwäsche für die Hinterleute verantwortlich.

Bei den Ermittlungen war der örtlichen Polizei die Kryptobörse Binance behilflich. Der Zugriff wurde durch eine Zusammenarbeit von Binance und dem Cyber-Büro der koreanischen Nationalen Polizeibehörde, dem Schweizer Bundesamt für Polizei, den US-Strafverfolgungsbehörden, der spanischen Guardia Civil und der ukrainischen Cyber-Polizei ermöglicht. Ein Großteil der kriminellen Aktivitäten fand im Dark Web statt. Die Untersuchung ergab, dass FANCYCAT für einen Schaden von mehr als 500 Millionen US-Dollar verantwortlich ist. Auch Coinbase war in der Vergangenheit den Behörden dabei behilflich, Straftäter:innen das Handwerk zu legen.

Hackerbande FANCYCAT nach Verhaftung immer noch aktiv

Binance betont, dass seriöse Börsen oft als Zwischenstation verwendet werden, um gestohlene Vermögenswerte zu waschen. Man sei aber natürlich bestrebt, Cyberkriminelle davon abzuhalten, ihre Infrastruktur zu nutzen. Laut dem Polizeibericht ist die Arbeit der Ermittler:innen noch längst nicht abgeschlossen. Die Polizei wird weiterhin versuchen, FANCYCAT zu zerlegen. Einige Tage nach den Verhaftungen erfolgte bereits ein neuer Angriff. Hacker:innen der Bande gaben bekannt, dass sie ein neues Opfer bestohlen haben und fordern nun ein Lösegeld.

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