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Gegen Geldwäsche Binance: Türkische Behörde verhängt Bußgeld von 750.000 USD

Die lokale Niederlassung der Binance-Börse wurde von der türkischen Behörde MASAK mit einer hohen Geldstrafe belegt. Auch in vielen anderen Ländern sieht es für die Exchange nicht gut aus.

Christian Stede
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Binance

Beitragsbild: Shutterstock

Schlechte Nachrichten aus der Türkei für die Kryptobörse Binance. Die türkische Behörde zur Untersuchung von Finanzkriminalität (MASAK) hat das Binance-Tochterunternehmen BN Teknoloji mit einer hohen Geldstrafe belegt. 8 Millionen Lira (umgerechnet gut 750.000 US-Dollar) sind nun fällig, weil die Behörde bei Haftungsprüfungen Verstöße festgestellt hat. Laut Reuters hat die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag über den Vorfall berichtet. 

Laut der Agentur ist dies die erste Geldstrafe, die in Zusammenhang mit Binance in der Türkei verhängt wurde. MASAK begann im Mai dieses Jahres mit der Überwachung von Krypto-Plattformen. In den seit Anfang des Jahres geltenden Gesetzen heißt es, dass die Plattformen unter anderem Nutzerdaten verfolgen müssen. Dies wird als Maßnahme im Zusammenhang mit den Steuerbestimmungen für digitale Währungen und zur Verhinderung von Geldwäsche angesehen.

Binance bekommt rund um den Globus Probleme mit Behörden

Es wurden jedoch noch keine Details zu bestimmten Inspektionen oder Verstößen von BN Teknoloji bekannt gegeben. Laut Reuters sagte ein Binance-Sprecher, dass das Unternehmen nicht öffentlich über seine Kommunikation mit den Behörden und Regulierungsbehörden spreche.

Anfang dieses Jahres sah sich Binance bereits mit rechtlichen Problemen seitens der Aufsichtsbehörden in mehreren Ländern in Europa und Asien konfrontiert. Kürzlich hatten wir darüber berichtet, dass sich Binance aufgrund juristischer Probleme vom Markt in Singapur komplett zurückziehen wird. 

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