Noch mehr Gegenwind Binance beugt sich dem Druck und stutzt Produktangebot in Singapur

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Elias H.

von Elias H.

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Der weltweite Gegenwind will für Binance einfach nicht abflauen. Ab sofort schrumpft das Produkt-Angebot für singapurische Kunden.

Die weltgrößte Krypto-Börse, Binance, hat es in diesem Jahr nicht leicht. Am 27. September verkündete das Unternehmen, dass man ab dem 26. Oktober gewisse Dienste nicht mehr für singapurische Kunden anbietet. Damit vergrößert sich der rechtliche Druck auf Binance weiter und ein Lichtblick lässt noch auf sich warten.


Dabei heißt es auf der Webseite von Binance weiter:

Ab dem 26. Oktober 2021 um 04:00 UTC (12:00 UTC+8) können Benutzer in Singapur auf bestimmte Funktionen auf Binance.com nicht mehr zugreifen, darunter Fiat-Einzahlungsdienste, Spot-Handel von Kryptowährungen, Kauf von Kryptowährungen über Fiat-Kanäle und Liquid Swap.

Wir werden den Zugang von singapurischen Kunden in Bezug auf regulierte Zahlungsdienste im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Einhaltung der Vorschriften einschränken. Benutzern in Singapur wird empfohlen, alle damit verbundenen Geschäfte einzustellen, Fiat-Vermögenswerte abzuheben und Token bis zum Mittwoch, den 26. Oktober 2021, einzulösen, um potenzielle Handelsstreitigkeiten zu vermeiden.

Binance Blog

Erst am 1. September setzte die Monetary Authority of Singapore die Krypto-Börse auf eine “Investorenwarnliste“. Daraufhin verkündete die Handelsplattform, singapurischen Kunden ab sofort weniger Produkte anzubieten, um rechtliche Konflikte zu vermeiden. Unter anderem ist es für Kunden in dem südasiatischen Land seit dem 9. September nicht mehr möglich, Kryptowährungen zu kaufen oder zu verkaufen. Auch die Tech-Giganten Google und Apple reagierten in diesem Zusammenhang. Beide Unternehmen schmissen die Mobile-App der Krypto-Börse aus ihrem jeweiligen Playstore raus.

Strategiewechsel – Gesetzeskonformität als Erfolgsfaktor

Der weltweite rechtliche Gegenwind will bei der Krypto-Börse einfach nicht abflauen. So veröffentlichte das Unternehmen erst am 21. September auf ihrem Blog, dass künftig auch in Australien gewisse Binance-Produkte nicht mehr handelbar sein werden. Genauer heißt es:

Da Binance seine Produkt- und Serviceangebote ständig evaluiert, um den lokalen Vorschriften zu entsprechen, werden wir die folgenden Produkte für bestehende australische Benutzer nicht mehr anbieten: Futures, Optionen, gehebelte Token.

Binance Blog

Auch wenn sich die Krypto-Welt seit jeher in einer regulatorischen Grauzone bewegt, beugen sich immer mehr Krypto-Börsen dem Druck der Regulatoren. So auch die weltweit größte Bitcoin-Handelsplattform.

Erst am 25. September berichtete BTC-ECHO über eine Zusammenarbeit zwischen Binance und den US-Behörden. Dabei ging es speziell um Ermittlungen des US-Finanzministeriums gegen die russische Bitcoin-Börse Suex. Diese soll mutmaßlich Geldwäsche betrieben haben, unter anderem mithilfe von Binance-Konten.


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Grüne HeizungMintGreen: Bitcoin-Mining wird als Wärmeversorgung genutzt

1 Tag

MintGreen möchte zurückgewonnene Energie zur Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in North Vancouver einsetzen. Rund 155.000 Einwohnern soll der Plan zugute kommen.


Die Bemühungen der Mining-Unternehmen um eine größere Umweltverträglichkeit und das Sparen von Ressourcen nehmen zu. MintGreen, ein in Kanada ansässiger Miner, wird sich mit der Lonsdale Energy Corporation zusammentun. Ab 2022 möchte man die Bewohner von North Vancouver in British Columbia mit Wärme versorgen. 

In einer Ankündigung vom Donnerstag spricht MintGreen von seinen “digitalen Heizkesseln”. Diese seien in der Lage, mehr als 96 Prozent des für das Bitcoin (BTC)-Mining verwendeten Stroms zurückzugewinnen. Die Vereinbarung mit North Vancouver soll verhindern, dass 20.000 Tonnen Treibhausgase pro Megawatt in die Atmosphäre gelangen. Die zurückgewonnene Energie wird für die Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in der kanadischen Stadt mit rund 155.000 Einwohnern verwendet. 

Angesichts der strengen kanadischen Winter sicherlich keine allzu schlechte Idee. Denn in North Vancouver, ganz im Westen Kanadas in der Nähe der Grenze zu den USA gelegen, sind Temperaturen von minus 20 Grad Celsius beileibe keine Seltenheit. So haben Krypto-Nutzer schon öfter versucht, Mining-Rigs zur Wärmegewinnung zu nutzen. MintGreen hat sich in der Vergangenheit überdies mit der Vancouver Island Sea Salt Anlage und der kanadischen Whiskey-Firma Shelter Point Distillery zusammengetan, um die beim BTC-Mining entstehende Abwärme zu verkaufen und damit Teile ihrer Betriebe zu versorgen. MintGreen plant, die Initiative im Jahr 2022 zu starten. 

BreakingBitcoin ETF steht kurz bevor – Nasdaq ruft SEC zur Genehmigung auf

2 Tagen

Die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA rückt immer näher. Nun erhält ein Eilantrag von Valkyrie Unterstützung von der Nasdaq.

In den USA geht es Schlag auf Schlag. Nachdem heute Morgen bereits Gerüchte über die Genehmigung eines Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) kursierten, gibt es nun den nächsten Hinweis auf eine baldige Zulassung. Wie aus einem Dokument der Nasdaq hervorgeht, hat die Börse bereits den Valkyrie Bitcoin Strategy ETF für die eigene Handelsplattform zugelassen und fordert nun die SEC auf, die Genehmigung für den entsprechenden Antrag zu erteilen. Genauer heißt es in dem Schreiben:

Wir bestätigen ferner, dass die oben beschriebenen Wertpapiere von der Börse zur Notierung und Registrierung nach offizieller Bekanntgabe der Emission genehmigt wurden. Uns ist bekannt, dass der Registrant eine sofortige Beschleunigung des Inkrafttretens der Registrierung beantragt, und wir schließen uns diesem Antrag hiermit an.

Nasdaq Vice President Eun Ah Choi

Die Nasdaq schließt sich damit dem Antrag von Valkyrie an, die zuvor nochmals ein Formular bei der SEC eingereicht hatten. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Leuchtfeuer und sorgt für Verwirrung innerhalb der Anlegerschaft. Einige fassten die Meldung gar als Genehmigung des Bitcoin ETF durch die US-Börsenaufsicht auf. Die ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Nasdaq verstärkt mit dem Schreiben weiter den Druck auf die SEC. Valkyrie wartet bereits seit August auf die Genehmigung durch die Finanzbehörde. Ob sich das Warten für das Investmentunternehmen gelohnt hat, werden die kommenden Tage zeigen. In Valkyries Fall läuft die Entscheidungsfrist noch bis zum 25. Oktober.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, dürfte die SEC auch Bitcoin-ETF-Anträgen anderer Aspiranten grünes Licht geben. Ein Katalysator für Bitcoin und den restlichen Krypto-Space wäre es allemal.

Mehr als ModellversuchTesla: Bitcoin-Investment hat eine Milliarde USD an Wert gewonnen

2 Tagen

Der Autobauer Tesla hat mit seinen Bitcoin-Investitionen bereits eine Milliarde US-Dollar verdient – der Kauf hat sich also durchaus gelohnt und auch Nachahmer gefunden.

Der Bitcoin-Kurs ist aktuell wieder auf dem Weg nach oben und nimmt sogar die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in Angriff. Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Elektroautohersteller Tesla. Anfang des Jahres hat er ein 1,5-Milliarden-USD-Investment in Bitcoin getätigt. Obwohl es in der Folge zu einigen Turbulenzen durch Tweets des Firmenchefs Elon Musk gekommen ist, stieg der Wert dieser Investition mittlerweile um eine Milliarde US-Dollar.

Dem Analysedienst Bitcoin Treasuries zufolge besitzt Tesla derzeit rund 43.200 BTC. Bei den aktuellen Kursen sind diese nun 2,5 Milliarden Dollar wert. Im zweiten Quartal des Jahres verkaufte Tesla 10 Prozent der ursprünglich gekauften BTC zu einem gemeldeten Durchschnittspreis von rund 50.000 US-Dollar. Dieser Schritt wurde von vielen als Rückzug kritisiert. Elon Musk zeigte sich von der Kritik aber wenig beeindruckt.

Viele Unternehmen eiferten Tesla nach

Damals begann auch Tesla mit der Annahme von Bitcoin-Zahlungen, stellte diese aber kurz darauf wegen Umweltbedenken ein. Der CEO Elon Musk twitterte immer wieder über Kryptowährungen und unterstützte die von einem Meme inspirierte Kryptowährung Dogecoin maßgeblich. Auf jeden Fall haben seit dem Engagement Teslas auch viele weitere Firmen Bitcoin in ihre Bilanz aufgenommen. Dazu zählen etwa Jack Dorseys Unternehmen Square. MicroStrategy begann mit dem Kauf schon deutlich vor Tesla und hält derzeit laut Bitcoin Treasuries 114.041 BTC.

Mega FundingTradingView nach Investment mit 3 Milliarden USD bewertet

2 Tagen

Das soziale Netzwerk für Trader sicherte sich ein 298 Millionen US-Dollar schweres Investment. Demnach ist TradingView aktuell mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet.

Die Trading-Chart-Plattform konnte insgesamt 298 Millionen US-Dollar in einer neuen Funding-Runde aufbringen. Aus einer Pressemitteilung vom 14. Oktober geht hervor, dass TradingView durch das Investment von Tiger Global nun mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet ist. Die Charting-Plattform ist unter anderem für die Abbildung des Preisverlaufes von Kryptowährungen bekannt.

Jüngst berichtete der Chart-Gigant mit einem Kundenstamm verteilt in über 180 Ländern ein starkes Wachstum während der letzten 18 Monate. Demnach stiegen die angelegten Benutzerkonten in diesem Zeitraum um 400 Prozent. Zudem erfuhr TradingView einen Anstieg der Plattform-Besucher, der mit 238 Prozent nicht gering ausfällt. Damit kann das Unternehmen mittlerweile 30 Millionen monatliche User ihrer Services verbuchen.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView, kommentierte das neue Funding. Er sagte, dass die neue Kooperation mit Tiger Global “wesentlich dazu beitragen” könne, “die Vision von TradingView vom informierten Finanzhandel und Investieren für die Welt voranzutreiben”. Außerdem erklärte er:

Wir haben dieses Unternehmen mit der Überzeugung aufgebaut, dass Menschen überall dasselbe wollen: die Kontrolle über ihre eigene wirtschaftliche Zukunft zu haben. Wir arbeiten darauf hin, indem wir ein Umfeld schaffen, in dem alle Trader und Investoren erst schauen und dann springen können. Unabhängig davon, wer Sie sind oder woher Sie kommen, haben Sie immer Zugang zu den besten Tools und den besten Erkenntnissen, um die richtigen Trading-Möglichkeiten zu finden und dann zu handeln.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView

Investments in Krypto

Neu an Bord der Trading-Plattform ist Tiger Global, eine Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA. Dabei wird deutlich, dass bei dem Investor die Zeichen auf Krypto stehen. Vor kurzem machte das Unternehmen im Zusammenhang mit einem neuen Investment für MoonPay Schlagzeilen. Der junge Krypto-Zahlungsdienstleister sei dadurch mit einer überdurchschnittlich hohen Bewertung von 3,4 Milliarden US-Dollar davongekommen. Dabei bleibt es abzuwarten, was TradingView in Bezug auf den Krypto-Space in petto hat.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global, erklärte:


TradingViews globale Reichweite, starkes Produktangebot und engagierter Kundenstamm positionieren das Unternehmen als Standardplattform für soziale Netzwerke und Finanzanalysen, die von allen Händlern und Investoren genutzt wird.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global