Breaking BaFin ermittelt gegen Cake DeFi

Gegen die Krypto-Investmentplattform Cake DeFi hat die BaFin offiziell Ermittlungen eingeleitet. Der Staking-Dienstleister weist die Vorwürfe derweilen von sich und beruhigt seine Anleger.

Daniel Hoppmann
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BaFin

Beitragsbild: Shutterstock

  • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ermittlungen gegen Cake DeFi eingeleitet. Das gab die Behörde heute in einer Pressemitteilung bekannt.
  • Die BaFin wirft dem Unternehmen von Krypto-Promi Julian Hosp vor, Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz zu betreiben.
  • “Die Inhalte auf der von der Cake Pte. Ltd. betriebenen Webseite cakedefi.com rechtfertigen die Annahme, dass die Gesellschaft unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen in Deutschland betreibt”, heißt es in dem Schreiben.
  • In einer Stellungnahme auf Twitter verweist Cake DeFi auf den Unternehmenssitz in Singapur. Man sei deshalb an die Gesetze und Regularien des asiatischen Inselstaats gebunden.
  • Auch Cake DeFi Co-Founder Julian Hosp veröffentlichte auf YouTube ein kurzes Video, in dem er Anleger dazu aufrief, sich “keine Sorgen” zu machen. Die Rechtsabteilung von Cake DeFi werde sich mit der BaFin in Verbindung setzen, um Differenzen zu klären.
  • “Anbieter von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen im Inland benötigen eine Erlaubnis nach dem KWG [Kreditwesengesetz] oder WpIG [Wertpapierinstitutsgesetz]”, schreibt hingegen die BaFin.
  • Inwiefern Cake DeFi tatsächlich gegen geltendes Recht verstoßen hat und welche Schritte das Unternehmen nun plant, ist aktuell noch unklar.
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