Community in Aufruhr  Arbitrum stellt neue Governance-Vorschläge vor

Nach Protesten der Community arbeitet die Arbitrum-Foundation an Änderungen. Mehr Transparenz und zugänglichere Governance sollen die Investoren beruhigen.

Dominic Döllel
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Arbitrum

Beitragsbild: Shutterstock

| Bereits bei der ersten Abstimmung kam es zu Korruptionsvorwürfen vonseiten der Community
  • Am gestrigen 5. April veröffentlichte die Arbitrum Foundation neue Verbesserungsvorschläge (APIs) für die Governance des Netzwerks.
  • Die Ideen in AIP-1.1 sollen Lockup-Zeitplan, Ausgaben, Budget und Transparenz in Bezug auf die “administrative Budget Wallet” der Foundation fördern.
  • Der zweite Vorschlag, AIP-1.2, befasst sich zudem mit Änderungen der aktuellen Gründungsdokumente. Die Foundation will, “um die Governance zugänglicher zu machen”, das Limit von fünf auf eine Million ARB-Token senken.
  • Grund für die Änderungen waren Korruptionsvorwürfe vonseiten der Community. Denn die Führungsriege hatte sich nach dem Start der Ethereum-Layer-2-Lösung rund 750 Millionen ARB-Token ausgezahlt, um Projekte zu bezuschussen und “administrative Kosten” zu decken.
  • Kurz darauf bestätigte die Foundation den Verkauf von zehn Millionen Token. Infolge der Unruhen rauschte der Kurs des ARB-Tokens um mehr als zehn Prozent ab.
  • Zu Redaktionsschluss notiert ARB bei 1,22 US-Dollar bei einem wöchentlichen Kursverlust von 5,5 Prozent.
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