Nachschlag, bitte! 90.000 BTC: MicroStrategy kauft Bitcoin für eine Milliarde US-Dollar

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Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Bitcoin-Münze

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Kaum ein Tag, an dem MicroStrategy kein Bitcoin Investment in die Welt posaunt. Das Softwareunternehmen nutzte den schwachen BTC-Moment für erneute Nachkäufe.

MicroStrategy wird nicht satt. Kaum dreht der BTC-Kurs nach Süden, da verkündet das börsennotierte Unternehmen einen Nachschlag. Laut einer Pressemeldung hat das Unternehmen weitere 19.452 Bitcoin erworben.


MicroStrategy und der Heißhunger nach Bitcoin

Das Investment hat sich das Unternehmen einiges kosten lassen. Insgesamt legte MicroStrategy rund 1,026 Milliarden US-Dollar in bar auf den Tisch. Der durchschnittliche Einkaufspreis lag demnach bei 52.765 US-Dollar pro Bitcoin, einschließlich Gebühren.

Somit belaufen sich die Bestände auf nunmehr 90.531 BTC, für die MicroStrategy insgesamt knapp 2,171 Milliarden US-Dollar aufgebracht hat. Ein lohnendes Geschäft: Im Schnitt hat das Unternehmen 23.985 US-Dollar pro Coin gezahlt. Das Unternehmen hat sein Investment also bereits mehr als verdoppelt.

MicroStrategy CEO Michael Saylor zeigt sich entsprechend euphorisch und erklärte die BTC-Einkaufspolitik sogleich als wesentliche Unternehmensstrategie.

Das Unternehmen hält nun über 90.000 Bitcoins, was unsere Überzeugung bekräftigt, dass Bitcoin als die am weitesten verbreitete Kryptowährung der Welt als zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel dienen kann. Wir werden weiterhin unsere Strategie verfolgen, Bitcoin mit überschüssigem Bargeld zu erwerben, und wir können von Zeit zu Zeit, abhängig von den Marktbedingungen, Schuldverschreibungen oder Aktien im Rahmen von Kapitalbeschaffungstransaktionen ausgeben, mit dem Ziel, den Erlös für den Erwerb weiterer Bitcoin zu verwenden.

Nicht nur MicroStrategy nutzte indes den kurzen BTC-Rücksetzer. Auch Zahlungsdienstleister Square hat die günstige Gelegenheit für Nachkäufe genutzt, wie BTC-ECHO berichtete. Den BTC-Großeinkauf kündigte MicroStrategy bereits am 16. Februar mittels einer Pressemitteilung an.


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Industrie-UpdateBlockchain in Energie: BerChain-Konferenz am 22. Juni

56 Minuten

Am 23. Juni veranstaltet der Berliner Blockchain-Verband BerChain wieder eine hochkarätig besetzte Online-Konferenz. Diesmal stehen Anwendungen der Blockchain-Technologie für den Energie- und Mobilitätssektor im Mittelpunkt.


Angesichts des Klimawandels stellt sich die Frage nach der Energieeffizienz auch in der Krypto-Branche mit wachsender Dringlichkeit. Dabei bietet die Blockchain-Technologie einzigartige Möglichkeiten, um das Fundament für eine neue Wirtschaft zu legen. Welche Chancen und Use Cases die Blockchain-Technologie für den Energie- und den Mobilitätssektor bieten, wird auf der morgigen Online-Konferenz “Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling” diskutiert. Organisiert wird das Event unter anderem vom Berliner Blockchain-Verband BerChain.

Blockchain in Energy: Decentralization and Sector Coupling – die Agenda

Die Konferenz beginnt am 23. Juni um 9:30 Uhr und wird bis voraussichtlich 16:00 Uhr andauern. Die Agenda ist gespickt mit spannenden Themen und Vertreter:innen der (Blockchain-)Wirtschaft. Unter anderem mit dabei: der Deutsche Energie-Riese EnBW, die Energy Web Foundation und das österreichische Blockchain-Urgestein Riddle&Code, dessen “Quotendeutscher” Sebastian Becker sich im vergangenen Herbst bereits bei BTC-ECHO ein Stelldichein gegeben hat. Das Gleiche gilt für Harry Behrens. Der Blockchain-Veteran war bis Juni der Blockchain-Abteilung von Daimler Mobility. Auf der Konferenz tritt Behrens in seiner neuen Funktion als Gründer von Power & Mobility beziehungsweise CTO von bloXmove auf, einer Blockchain-basierten Mobilitly as a Service Plattform mit Fokus auf B2B.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Wer sich ein selbst ein Bild vom Status Quo der Blockchain-Industrie machen möchte, dem sei dieser Link ans Herz beziehungsweise unter den Finger gelegt.

Die vollständige Agenda im Überblick

9:30-10:00 Willkommensrunde

BerChain e.V, Elia Group, Berlin Partner

10:00 – 10:15 Präsentation Green Tracking für P2P Trading

Jonathan Waldenfels, Product Lead at Energy Web

10:15 – 10:30 Learnings from P2P Energy Trading in Germany

Dr. Richard Lohwasser, CEO Lition

10:30 – 10:45 Präsentation of P2P Trading Use Case from Vienna

Sebastian Becker, Business Development Advisor at Riddle & Code

10:45 – 11:00 Präsentation Carbon Block Project

Gunther Walden, CEO and Co-Founder at CircularTree

12:00 – 13:30 Mittagspause und Networking (12:30 – 13:00)

13:40 – 13:55 Einführung und Präsentation in Digitale Identitäten und Blockchain, Maschinen-Identitäten

Jens Strüker, Professor für Wirtschaftsinformatik und digitales Energiemanagement an der Uni Bayreuth

13:55 – 14:10 Mobility as a Service und das Potenzial von Stromnetzdiensten von Fahrzeugen

Dr. Harry Behrens CTO von Power&Mobility and Kai Schmied, Innovation Manager at Elia Group

14:10 – 14:25 Blockchain Machine Identity Ledger

Sara Mamel, Digital Innovation, Blockchain und AI bei der Deutschen Energie-Agentur DENA

14:25 – 14:40 Präsentation Tokenmodel EnBW + Hands-on DID & VC

Christian Sander, Lead Blockchain & Distributed Ledger Technologies bei EnBW Energie Baden-Württemberg AG

14:40 – 15:30 Fragerunde und Podiumsdiskussion

Moderation: Kai Schmied (Elia Group) & Amira Gutmann-Trieb (Berlin Partner) | Teinehmer:innen: Dr. Harry Behrens, Sara Mamel, Christian Sandner

15:30 – 16:00 abschließende Bemerkungen und Verabschiedung

BerChain und Berlin Partner

Über BerChain e.V.

BerChain e.V. ist ein gemeinnütziger, Mitglieder-geführter Verein mit Sitz in Berlin, der die Berliner Blockchain-Community aus dem gesamten Blockchain-Ökosystem und darüber hinaus verbindet und fördert und Berlin als globale Blockchain-Hauptstadt positioniert. BerChain ermöglicht Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten, Bildung und Ausbildung rund um das Thema Blockchain und fördert dadurch das lokale Berliner Blockchain-Ökosystem. Auf diese Weise will BerChain ein einzigartiges interdisziplinäres Umfeld schaffen und das Wachstum der lokalen Blockchain-Community beschleunigen.

Seit März 2021 sind BerChain e.V. und die BTC-ECHO GmbH Medienpartner.

Das sind die GründeSchock am Bitcoin-Markt: BTC korrigiert unter 30.000 US-Dollar

2 Stunden

Bitcoin fällt erstmals seit über einem halben Jahr unter die Marke von 30.000 US-Dollar. Die Gründe liegen vermutlich mal wieder in Fernost.

Jetzt sind alle Schleusen offen. Nach News über immer härteres Vorgehen der chinesischen Führung gegen Bitcoin dreht sich das kurzzeitig positive Markt-Sentiment wieder ins Negative. Zuletzt hatten wir über immer strengere Vorgaben der chinesischen Notenbank PBoC berichtet. Diese hat nun Geschäftsbeziehungen zwischen Banken und Krypto-Unternehmen wie Exchanges verboten. Erste Kreditinstitute wie die AgBank leisten der Maßgabe bereits Folge und wollen sogar Konten sperren. Dies und der Abfall der Hash Rate durch Mining-Verbote im Reich der Mitte sorgen offenbar nicht gerade für Bullenstimmung am Bitcoin-Markt.

Zur Stunde notiert BTC bei 29.960 US-Dollar und damit sogar wieder unterhalb der 30.000-US-Dollar-Marke. Zuletzt war das am 2. Januar dieses Jahres der Fall. Auch ein Blick auf den Chart verheißt nichts Gutes. In der linearen Ansicht wird deutlich, dass man hier von einem handfesten Crash reden muss.

Stock-to-Flow-Modell am Anschlag

Hier gibt es nicht mehr viel zu beschönigen: Bitcoin macht eine ungeahnt heftige Kurskorrektur durch, die sogar liebgewonnene Modellrechnungen wie das Stock-to-Flow-Modell an seine statistischen Grenzen bringt.

Die Abweichung vom Modellkorridor (unten rechts blau dargestellt) ist so groß, wie fast noch nie in der Geschichte der Kryptowährung Nr. 1. Sollte der Kurs nicht alsbald nordwärts klettern, könnte dies die statistische Signifikanz des Modells infrage stellen.

Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Betrachtet man den Kurs von der Vogelperspektive dürften viele Hodler immer noch im grünen Bereich sein. Denn heute vor einem Jahr notierte BTC bei rund 9.100 US-Dollar – damit steht die Kryptowährung sage und schreibe 224 Prozent im Plus.

Nach Mining-VerbotPreise für Nvidia-Grafikkarten brechen wegen des Mining-Crashs ein

3 Stunden

Chinas Vorgehen gegen Krypto-Mining schickt nicht nur den Bitcoin-Kurs auf Talfahrt. Auch Grafikkarten verzeichnen im Reich der Mitte deutliche Preissenkungen.

Des einen Freud, des anderen Leid? Während die Regierung in China ihr Krypto-Mining-Verbot konsequent ausweitet, ist der Preis für High-End Grafikkarten um zwei Drittel gefallen. Die Chips von Nvidia eignen sich nicht nur für Videospiele, sondern auch für das Schürfen von Kryptowährungen.

Die South China Morning Post berichtete am 21. Juni von der Preisentwicklung. Sie brachte sie mit dem Vorgehen der Provinzregierung in Sichuan in Verbindung, die das Mining in der Region seit Samstag (dem 19. Juni) für verboten erklärte. Anders als in Xinjiang und der Inneren Mongolei machten die Bitcoin-Schürfer in Sichuan zwar von Wasserkraft Gebrauch, dennoch ist örtlichen Energielieferanten das Geschäft mit den Mining-Farmen künftig untersagt.

Als Folge sank beispielsweise der Preis der von Asus vertriebenen Nvidia RTX 3060 am 21. Juni auf 4.699 Yuan (730 US-Dollar). Zuvor lag er bei 13.499 Yuan (2.100 US-Dollar). Ob sich die Entwicklungen in China auf den westlichen Markt für Grafikkarten auswirken, bleibt abzuwarten. Hersteller Nvidia musste hier eingreifen, um die begehrten Grafikchips aus den Händen von Minern fernzuhalten – mit mäßigem Erfolg.

China verstärkt Bitcoin-Bann

Dass China dem Bitcoin-Mining den Kampf angesagt hat, ist zumindest offiziell auf Pekings neue Klimapolitik rückführbar. Denn das Land möchte seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren. Doch auch davon abgesehen, erweitert die chinesische Regierung ihr Vorgehen gegen den Krypto-Space.

Die Zentralbank des Landes teilte am 21. Juni bei einem Treffen mit, dass Geldhäuser in China künftig in der Pflicht stehen, die Bitcoin-Geschäfte ihrer Kunden zu unterbinden. Bei dem Meeting waren Vertreter von wichtigen Finanzinstitutionen zugegen.

Vor Deutschland-UngarnDeutsche Nationalmannschaft als NFT erhältlich

7 Stunden

Der DFB gehört jetzt offiziell zum NFT-Ensemble von Sorare. Je nachdem, wie sich die Spieler der deutschen Nationalmannschaft bei der EM schlagen, steigen die Sammelkarten im Wert.

Eine Woche nachdem Sorare die französische Nationalmannschaft als NFT-Sammelkarten herausgegeben hat, folgt nun die deutsche Nationalmannschaft. Digital affine Fußballfans können die 18 Nationalspieler auf der NFT-Plattform als Spielkarten erwerben und von möglichen Wertsteigerungen beim Verkauf profitieren.

“Die Mannschaft” als NFT

Denn die “digitalen Trading Cards der Nationalspieler werden anhand ihrer tatsächlichen Leistung auf dem realen Fußballplatz bewertet und mit entsprechenden Punkten versehen”, heißt es in der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt. So wolle Sorare ein “Spiel-im-Spiel-Erlebnis” schaffen. Je weiter die deutsche Nationalelf also kommt, umso wertvoller werden auch die NFT.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sorare. Diese Partnerschaft ist im Hinblick auf innovative und digitale Spielerlebnisse ein weiterer Volltreffer. Gerade in der Corona-Pandemie waren und sind digitale Angebote die einzige Möglichkeit, in direkten Austausch mit unseren Fans zu treten.

Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der DFB GmbH

Das Angebot trifft bereits auf eine hohe Nachfrage. Sorare hat allein seit Januar rund 70 Millionen US-Dollar an Kartenverkäufen eingenommen. Der deutsche Markt ist dabei zu einem wichtigen Standbein geworden. Die monatliche Wachstumsrate der Nutzerzahlen liegt in dem Zeitraum bei 27 Prozent. Nach der Lizenz-Partnerschaft sollen zudem weitere Club-Lizenzen zur Bundesliga-Saison 2021/22 folgen. Zu den offiziellen Partner gehören bereits Bayern München, Bayer Leverkusen und Schalke.