Russische Zentralbank denkt über goldgedeckte Kryptowährung nach

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Quelle: Shutterstock

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Die Chefin der russischen Zentralbank äußerte sich zum Thema Kryptowährungen. Zur Debatte stehen lediglich internationale Ausgleichszahlungen, nicht die Verwendung im Inland.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 02:07 Uhr von Andre Winterberg

Zentralbanken sind die Herausgeber von Geld in einer Volkswirtschaft. Ihren Geschicken schreibt man es zu, dass eine Volkswirtschaft stabil bleibt. Das gewährleisten sie, indem sie die Menge des Geldes der Gütermenge und dem Dienstleisungspool anpassen. Wird Geld herausgegeben, das keinen realen Gegenwert hat, erfährt die gegebene Währung einen Wertverfall. Da Fiatgeld gemäß Saifedean Ammous, dem Autor von „Der Bitcoin Standard“ sehr weiches Geld ist, sprich mit wenig Aufwand viel geschaffen werden kann, gilt es als anfällig für Manipulationen. Kryptowährungen sind in den Augen der Zentralbanker Konkurrenten, die deren Monopol in der Herausgabe von Geld gefährden. Damit kann man Zentralbanken als aktive Gegenspieler von Bitcoin & Co. verstehen.

Use Case: Internationale Ausgleichszahlungen

Russlands Einstellung gegenüber Kryptowährungen war in der Vergangenheit durchwachsen. Ende 2017 hatte sich die Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina, kategorisch gegen Kryptowährungen ausgesprochen. Dennoch wurden die Wünsche Putins öffentlich, durch eine Regulierung für mehr Klarheit zu sorgen. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass nun bekannt gab, denkt die russische Zentralbank über eine goldgedeckte Kryptowährung nach. Dazu Nabiullina:

Im Rahmen wechselseitiger Ausgleichszahlungen werden wir natürlich den Vorschlag einer goldgedeckten Kryptowährung bedenken. Aber meiner Meinung nach ist es wichtiger, Ausgleichszahlungen in Landeswährungen zu ermöglichen.

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Im Rahmen der Eurasian Economic Commission (EEC), zu der neben Russland auch Armenien, Weißrussland, Kasachstan und Kirgisistan gehören, entwickle sich bezüglich dieser Ausgleichszahlungen bereits eine „gute Dynamik“. Nabiullina scheint das Thema damit mehr als Nebensächlichkeit abzutun und wenn überhaupt nur für internationale Ausgleichszahlungen in Erwägung zu ziehen:

Grundsätzlich sehen wir Kryptowährungen für nationale Angelegenheiten kritisch. Die Möglichkeit, dass Kryptowährungen als monetärer Ersatz herhalten, sehen wir nicht. Jedenfalls nicht in diesem [nationalen] Bereich.

Ein genauerer Blick könnte sich lohnen

Größeren Handlungsbedarf sieht hingegen Tatyana Valovaya, Ministerin für Integration und Makroökonomie der EEC:

Wir haben eine Analyse gemacht, die wir bald vorlegen werden. Darin geht es um die Definition einer Kryptowährung, um Geschehnisse in der Welt, um Ansätze verschiedener Länder und deren Regulierungsentwürfe.

Dass die Regulierung von Kryptowährungen in vergleichsweise autoritären Staaten wie Russland ein immer größeres Thema wird, spricht für sich. Auch die Tatsache, dass Russland den Einsatz von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie bereits aktiv erprobt, dürfte ein positives Zeichen für Bitcoin & Co. sein. So sind es Zeichen wie diese, die Valovaya informierter zu deuten weiß als Nabiullina:

Wenn […] Kryptowährungen und Blockchain [weiter] an Fahrt aufnehmen sollten, müssen wir unverzüglich ein Expertengremium mit Vertretern aus allen fünf Ländern der [EEC] zusammenstellen.

Unklar bleibt indes, was Nabiullina überhaupt meint, wenn sie von „goldgedeckter Kryptowährung“ spricht. Vielleicht will sie ja andeuten, dass bald der Krypto-Rubel Realität wird.

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