Ripple verkündet Partnerschaft mit MoneyGram – XRP im Einsatz

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Shutterstock

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Das kalifornische FinTech-Unternehmen Ripple hat eine strategische Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister MoneyGram verkündet. Demnach soll bei MoneyGram-Überweisungen künftig die xRapid-Technologie von Ripple zum Einsatz kommen – und damit auch die hauseigene Kryptowährung XRP. Medienberichten zufolge wird Ripple im Zuge der Partnerschaft bis zu 50 Millionen US-Dollar in MoneyGram investieren.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 21. Juni 2019 12:06 Uhr von Christopher Klee

Über mangelnde Partnerschaften kann sich Ripple, das US-amerikansiche FinTech-Unternehmen hinter dem gleichnamigen Zahlungsnetzwerk, wahrlich nicht beschweren. So kolportiert Ripple bereits seit geraumer Zeit, dass über 200 Banken und Finanzdienstleister Interesse an Ripple-Produkten zeigten. Die von XRP-Inhabern heißersehnte Massenadaption der Ripple-Währung durch die Banken blieb allerdings bislang aus. Das liegt unter anderem daran, dass es in einem Gros der Partnerschaften um Ripple-Produkte wie xCurrent oder xVia geht, die ohne XRP auskommen.

MoneyGram setzt auf XRP

Nun konnte Ripple mit MoneyGram ein Schwergewicht unter den Zahlungsdienstleistern als Partner für sich gewinnen. Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsmagazins Fortune wird Ripple 30 Millionen US-Dollar ausgeben, um MoneyGram-Aktien zu kaufen. Der Stückpreis von 4,10 US-Dollar entspricht dabei knapp dem Dreifachen des damaligen Moneygram-Aktienkurses. Ripple hält damit eine Beteiligung von acht bis zehn Prozent an MoneyGram. In den nächsten zwei Jahren habe MoneyGram ferner die Möglichkeit, zusätzliche Aktien im Wert von 20 Millionen US-Dollar zum gleichen Preis an Ripple zu verkaufen.


Wie aus einer Pressemitteilung vom 17. Juni hervorgeht, plant MoneyGram den Einsatz von xRapid.

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen, kommentiert MoneyGram-CEO Alexander Holmes die Partnerschaft:

Da sich die Zahlungsverkehrsbranche weiterentwickelt und reift, ist es unerlässlich, dass wir […] die effektivste Lösung anbieten, um Gelder von Punkt A nach Punkt B zu übertragen. Durch xRapid von Ripple werden wir rund um die Uhr in der Lage sein, US-Dollar in die Zielwährung zu transferieren. [Dies hat] das Potenzial, unser Business zu revolutionieren und unser globales Liquiditätsmanagement drastisch zu rationalisieren.

XRapid soll es den teilnehmenden Parteien ermöglichen, banken- und grenzüberschreitende Transaktionen deutlich schneller und günstiger als per klassischer Überweisung abzuwickeln. XRP dient dabei als Brückenwährung, die bei Bedarf auf Krypto-Börsen in die Zielwährung gewechselt wird, was wiederum eine größere Liquidität garantieren soll.

Ein ideales Produkt für Zahlungsdienstleister wie MoneyGram, meint Ripple-CEO Brad Garlinghouse.

Diese strategische Partnerschaft wird es MoneyGram ermöglichen, seine Abläufe erheblich zu verbessern. Dies ist ein großer Meilenstein bei der Transformation grenzüberschreitender Zahlungen, […].

Der XRP-Kurs verbucht zu Redaktionsschluss ein leichtes Tagesplus von 1,8 Prozent.


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