Bescherung Ripple streicht 200 Millionen US-Dollar ein

Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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2019 war kein leichtes Krypto-Jahr und hat einigen Unternehmen der Branche zugesetzt. Anders bei Ripple. Das FinTech hat in diesem Jahr ein bemerkenswertes Wachstum hingelegt und mit weiteren Partnerschaften das Netzwerk global erweitert. Nun brachte eine Finanzierungsrunde den Spendenbeutel erneut zum Klingeln.

Weihnachten steht vor der Tür, doch Ripple darf sich bereits im Vorfeld über ein besonders pralles Geschenk freuen. Das kalifornische FinTech hat in der Finanzierungsrunde Series C eine Investition von 200 Millionen US-Dollar eingesammelt. Series C wurde von Tetragon unter Beteiligung von SBI Holdings und Route 66 Ventures geleitet. Mit diesen Investoren stehe Ripple die nötige Expertise zur Seite, um das Unternehmen auf globaler Ebene weiter gedeihen zu lassen.

Im Rahmen der Ankündigung bilanzierte Ripple ein überaus positives Geschäftsjahr. 2019 stelle folglich „das bisher stärkste Wachstumsjahr für Ripple“ dar, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung vom 20. Dezember. Im Vergleich zum Vorjahr habe das Unternehmen ein 10-faches Wachstum an Transaktionen im Netzwerk erreicht. Banken und Zahlungsdienstleister greifen demnach immer häufiger auf XRP als Brückenwährung zur Sicherstellung der Liquidität zurück. Zudem wuchs das Zahlungsnetzwerk RippleNet auf 300 Kunden weltweit.

CEO Brad Garlinghouse teilte mit:

Wir sind in einer starken finanziellen Position, um unsere Vision umzusetzen. Da andere in der Blockchain-Branche ihr Wachstum verlangsamt oder sogar eingestellt haben, haben wir unsere Dynamik und unsere Branchenführerschaft im Jahr 2019 bekräftigt.


Darüber hinaus wurde die Entwicklerplattform Xpring weiter ausgebaut, die Tools bereitstellt, mit denen Drittanbieter XRP und das Interledger-Protokoll (ILP) in Apps implementieren können. Zudem schloss Ripple im Juni eine strategische Partnerschaft mit dem Überweisungsdienstleister Moneygram, die dem Zahlungsnetzwerk zur globalen Expansion verhelfen soll.

Partnerschaft von Ripple und Kongregate

Die Blockchain-Technologie stößt allmählich auch immer häufiger in den Gaming-Sektor vor. Im März dieses Jahres verkündete Ripple, 100 Millionen US-Dollar über die Xpring-Initiative in das Blockchain-Start-up Forte zu investieren. Ziel dieser Investition ist die Entwicklung einer Infrastruktur, die die Ripple-Technologie im Gaming-Ökosystem integriert. Diese Partnerschaft trägt nun bereits Früchte.

Vergangene Woche teilte Forte eine Partnerschaft mit der Gaming-Plattform Kongregate mit, über die tausende Indie-Spiele angeboten werden. Zudem entwickelt und veröffentlicht Kongregate auch Spiele und erfreut sich einer Anhängerschaft von 8 Millionen Spielern weltweit. Die Partnerschaft mit Ripple ermögliche die Anwendung der Blockchain-Technologie für In-Game-Käufe bestimmter Items sowie zum Ausbau eines Ökosystems, das Zahlungen mit Kryptowährungen für Spieler unterstützt.


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