Rekord-Tokenisierung Im Herzen von Zürich wird die bislang teuerste Immobilie tokenisiert

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

Das Gebäude in der Bahnhoffstraße 52 – ein Präzedenzfall in Sachen Immobilen-Tokenisierung

Quelle: Brickmark

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Blockchain-Revolution im Herzen von Zürich: In einem beispiellosen Deal erwirbt das Schweizer Blockchain-Investmentunternehmen BrickMark eine Top-Immobilie in der Zürcher Bahnhofstraße – einem der teuersten Luxus-Boulevards der Welt. Für das Gebäude mit der Hausnummer 52 bezahlt BrickMark einen dreistelligen Millionenbetrag – zu einem großen Teil mit einem eigenen Token.

Die Tokenisierung von Immobilien nimmt weiter Fahrt auf. So wurde in der Schweiz heute, am 15. Januar, ein neuer Rekord aufgestellt. Der Schweizer Blockchain-Immobilieninvestor BrickMark vermeldet den Kauf einer Gewerbeimmobilie im Herzen von Zürich. BrickMark kauft das Gebäude von der Schweizer Immobilien-Holding RFR Holding GmbH. Dabei erwirbt BrickMark 80 Prozent der Anteile an der Immobilie mit einer neun Monate währenden Kaufoption für die übrigen 20 Prozent.


Der Kaufpreis des Objekts beläuft sich laut Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt,  auf 130 Millionen Schweizer Franken – umgerechnet rund 120 Millionen Euro. Es befindet sich in der Züricher Bahnhofstraße, bei der es sich um eine der teuersten und lukrativsten Einkaufsmeilen der Welt handelt. Ein Schnapper mit hervorragenden Aussichten zur Wertsteigerung, freut sich BrickMark-Chef Stephan Rind:

Die Bahnhofstrasse ist eine der Top-Adressen in Europa. In dieser Lage eine erstklassige Immobilie zu attraktiven Konditionen erwerben zu können, die ganz deutliches Wertsteigerungspotenzial bietet, ist gerade im heutigen Marktumfeld eine seltene Gelegenheit,

kommentiert der CEO den Rekord-Deal.

Ein „Eisbrecher“ für die Tokenisierung von Immobilien?

Der Clou: BrickMark bezahlt das Objekt größtenteils mit dem hauseigenen BrickMark Token. Dieser folgt dem weit verbreiteten ERC-20-Token-Standard der Smart-Contract-Plattform Ethereum. Dadurch, dass die Besitzanteile in Token-Form gegossen, also digital verbrieft werden, können die Ansprüche der Token Holder in Spe vollautomatisch über Smart Contracts gemanagt werden.

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Wir sind mit BrickMark angetreten, um mithilfe der Blockchain-Technologie eine zusätzliche Form von Kapital im institutionellen Immobilienmarkt zu etablieren. Wir sind stolz, dass wir nun die größte Transaktion mit Zahlungsmittel Token im Immobilienbereich weltweit realisieren konnten,

führt Stephan Rind weiter aus.

Auch die andere Seite des Deals zeigt sich zuversichtlich, dass Blockchain-Technologie den Immobilien-Markt aufmischen wird.

Gern haben wir die BrickMark Token als Bestandteil des Kaufpreises dieser Transaktion akzeptiert. Wir erwarten, dass digitale Finanzierungsinstrumente in Zukunft signifikant an Bedeutung im Immobiliensektor gewinnen werden. Die aktuelle Transaktion könnte eine Art Eisbrecher-Funktion für den Sektor im Hinblick auf das Volumen und den institutionellen Charakter haben,

ist sich Alexander Koblischek, Managing Director bei RFR Management GmbH ebenfalls sicher.

Das Gebäude im Züricher Stadtkern verfügt über eine Mietfläche von rund 1.600 Quadratmetern. Bislang beherbergt das Objekt vornehmlich Büros. BrickMark plant nun die „intelligente Umgestaltung“ des Gebäudes. Unter anderem ist eine Versechsfachung der Einzelhandelsflächen des Gebäudes vorgesehen, ohne dafür die Büroflächen zu verkleinern. Dadurch erhofft sich BrickMark eine Verdoppelung der jährlichen Mieteinnahmen – wovon durch die Tokenisierung nicht zuletzt die Besitzern des BrickMark-Token profitieren könnten.


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