Regulierungs-ECHO KW3: Krypto und Blockchain in Zeiten des Brexit

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Einmal rund um den Globus, einmal quer durch alle Themen: Im Regulierungs-ECHO reflektieren wir diese Woche den Brexit, das rigorose Vorgehen der dänischen Steuerbehörde SKAT gegen Krypto-Investoren, den Status quo in Südafrika und in Venezuela tut sich auch mal wieder etwas.

Das Wichtigste zu Beginn:

Was macht der Brexit mit Krypto?

Was passiert mit Bitcoin, wenn die Briten Tatsachen schaffen und den EU-Austritt wahr machen? Wahrscheinlich nicht sehr viel, der Kurs zeigte sich in der Vergangenheit von politischen Ereignissen weitgehend unbeeindruckt. Seinerzeit konnte nicht einmal China mit einem veritablen FUD-Angriff auf BTC & Co. (2017 verbat man Krypto-Exchanges) die Gemeinde nennenswert beeindrucken.

Krypto dürfte der Brexit also nicht ins Chaos stürzen. Aber was ist mit den Entwicklungen am ICO- und Blockchain-Markt? Hier muss man den Blick nach Süden richten. Denn auf dem britischen Überseegebiet Gibraltar tummeln sich seit geraumer Zeit eine ganze Reihe von Start-up-Projekten im Bereich Krypto und Blockchain. Die wohlwollende Regulierung im Land macht es möglich. Sollte Gibraltar allerdings mit dem britischen Kerngebiet auf der Insel die EU verlassen, dürfte es um die Vorreiterstellung geschehen sein.


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Dafür könnten Standorte wie Liechtenstein und Malta – beides Länder mit blockchainfreundlicher Regulierung – wieder Rückenwind bekommen. Mehr dazu findet ihr im Kommentar.

Dänemark: Krypto-Gemeinde unter Generalverdacht

Unterdessen stellt die dänische Steuerbehörde SKAT Bitcoin-Investoren unter Generalverdacht und fordert von drei nicht näher bekannten Exchanges die Herausgabe der Nutzerdaten. Im Vorfeld war bekannt geworden, dass dänische Staatsbürger ihrer Steuerpflicht mutmaßlich nicht hinlänglich nachkamen. Dabei ging es um Krypto-Geschäfte in Finnland.

Die Behörde will sich in den nächsten Tagen mit den Bitcoin-Börsen über die Formalitäten der Datenherausgabe einig werden; bis zum Sommer sollen die schwarzen Schafe dann ermittelt sein.

Irgendwann in Afrika

Die Zeichen für eine schnelle Bitcoin-Adaption auf dem afrikanischen Kontinent stehen gut. In Simbabwe, einem Land mit einem – gelinde ausgedrückt – dysfunktionalem Währungsregime wäre Bitcoin mittlerweile wohl beliebter als die Landeswährung, wenn die Regierung die Exchanges nicht schließen würde.

In Südafrika geht man gemäßigter an das Thema heran. Die Regierung des Landes hatte Anfang 2018 eine Financial Action Task Force (FATF) installiert. Das Expertengremium sollte Vorschläge zusammentragen, wie der neue Markt zu regulieren sei. Obwohl der Abschlussbericht erst im Februar dieses Jahres vorliegen soll, sind schon erste Ergebnisse bekannt.

So sollen Krypto-Unternehmen in die Pflicht genommen werden, die gängigen KYC- und AML-Richtlinien einzuhalten. Ferner empfiehlt das Gremium verbindliche Regelungen zum Schutz von Krypto-Investoren – wohl mit Seitenblick auf die in Verruf geratenen ICOs.

Venezuela: Maduro spielt Zentralbank

Zu guter Letzt werfen wir einen weiteren (verzweifelten) Blick nach Südamerika. In Venezuela werden die Wolken dunkler und dunkler: Die Wirtschaft liegt lahm, die Kriminalität steigt und die Währung ist nichts mehr wert. Nicolás Maduro, Nachfolger der ikonischen Führungsfigur Hugo Chávez, wollte letztgenanntes Problem bekanntermaßen mit einer staatlich emittierten Kryptowährung in den Griff bekommen; das scheiterte bisher auf ganzer Linie. Nun hob Maduro den Wechselkurs zum analogen Pendant an. Ein Petro ist nun 36.000 Bolívar wert. An der galoppierenden Inflation wird das nichts ändern. Mehr dazu hier.

Man kann nur hoffen, dass sich die Wirtschaft des Landes zeitnah wieder konsolidiert. Mit halbgarem Herumdoktern an den Wechselkursen der Landeswährungen wird das nichts werden. Der venezolanische Exodus setzt sich derweil unaufhörlich fort.


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