Wechselkurs von Petro zu Bolívar auf 1:36.000 angehoben – Inflation hat Venezuela fest im Griff

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Teilen
BTC13,098.92 $ -0.33%

Nicolás Maduro hebt den Wechselkurs von Bolívar zu Petro auf ein Verhältnis von 1:36.000 an. Der Schritt zeigt: Die Inflation im Land grassiert nach wie vor unerbittlich.

Venezuelas Wirtschaft ist im Sinkflug. Die Bürger verlassen in Scharen das Land in alle Richtungen, die Inflation bewegt sich in Sphären, die kaum noch messbar sind und eine ineffektive Reform jagt die nächste.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren


Nun will der venezolanische Präsident Nicolás Maduro der Hyperinflation – die Rate beträgt aktuell etwa 2 Millionen Prozent – mit einer weiteren Währungsreform beikommen: In einer Ansprache vor dem venezolanischen Parlament verkündete der Nachfolger des ikonischen Präsidenten Hugo Chávez, dass der Petro nun im Verhältnis 1:36.000 umgetauscht werden könne. Damit erhöht sich der Wechselkurs zum Bolívar um den Faktor vier. Gleichzeitig vermeldete Maduro einen Anstieg des gesetzlichen monatlichen Mindestlohns auf 18.000 Bolívar – umgerechnet etwa 17 Euro.

Das Anheben des Tauschkurses von Petro zu Bolívar ist ein weiteres Zeichen für die galoppierende Inflation in dem südamerikanischen Land. Schließlich drückt sich darin eine Abwertung des „analogen“ im Verhältnis zum digitalen Geld aus.

Petro-Hype verpufft

Der Schritt täuscht indes nicht darüber hinweg, dass der Start der ersten staatlichen Kryptowährung ein Schuss in den Ofen war. Berichten zufolge funktionieren die Wallets noch nicht, die Akzeptanz ist gering und eine Zirkulation des Geldes daher praktisch nicht möglich.

Für ein Projekt, welches das Land aus seiner wirtschaftlichen Notlage hieven sollte, ist dies eine katastrophale Bilanz.

Derweil verliert man als außenstehender Beobachter bei drei offiziellen Währungen im Land einstweilen den Überblick. Nachdem der Bolívar Soberano (der „Souveräne Bolívar“) am 20. August die völlig entwertete Währung Bolívar Fuerte ersetzte, beflügelte der Währungspluralismus eher die Schwarzmärkte als die Wirtschaft des Landes. Denn die Tauschrate entsprach nicht den realen Werten der beiden Währungen.

Auch der Plan, durch die Währungsreform die Hyperinflation einzudämmen, scheiterte. Der angehobene Wechselkurs zum Petro – der dritten Landeswährung – beweist das.

Zumal ein Blick auf den Smart Contract der Dash Copycat Petro zeigt: Die Geldmenge kann beliebig erhöht werden.

Venezolaner bevorzugen Bitcoin

Die venezolanische Kryptowährung kommt bei der Bevölkerung indes denkbar schlecht an. Selbst wenn die technologische Implementierung funktionieren würde, bezweifeln Wirtschaftsexperten eine Adaption seitens der Bevölkerung. Henkel Garcia, Direktor des in Caracas ansässigen Beratungsunternehmens Econometrica, sagte gegenüber Bitcoin.com:

„[Die Regierung] versucht, dem Petro zu mehr Zirkulation zu verhelfen. Sie ignoriert, dass die Verwendung einer Währung ein freiwilliger Akt ist, bei dem Vertrauen eine wesentliche Rolle spielt.“

Wie wichtig der Faktor Vertrauen ist, zeigt unterdessen der Anstieg des Bitcoin-Handelsvolumens in dem Land. Wie BTC-ECHO berichtete, steigt seit geraumer Zeit die Nachfrage nach der Kryptowährung Nr. 1 in Venezuela stetig an. All der Unkenrufe bezüglich des aktuellen Bärenmarktes zum Trotz, zeigt das eines ganz eindeutig: Wenn Menschen in Staaten mit dysfunktionalen Währungen Bitcoin bereits mehr Vertrauen entgegenbringen als der eigenen Landeswährung, ist das ein äußerst positives Signal für Kryptowährungen.

Anzeige

ArbiSmart Wallet bietet bis zu 45% Zinsen pro Jahr

Machen sie mit Ihrem Tag weiter, während Ihr Geld für Sie arbeitet

Hinterlegen sie Krypto oder Fiat in der EU-lizenzierten und regulierten verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart. Verdienen Sie ein passives Einkommen. Abhängig von ihrer gewählten Währung, ihrem Einzahlungsbetrag und ihrem Kontotyp können sie bis zu 45% Zinsen pro Jahr verdienen.

Kostenloses Konto eröffnen

Anzeige



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #40

Der Finanzmarkt im Fegefeuer

Polkadot (DOT)

Der Brückenbauer für das Internet von Morgen

Peter Großkopf

Der Blockchain CTO oder „der Banker mit Mütze“

Bitcoin.de

Der Bitcoin-Marktplatz Made in Germany

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter