Ran an die Blockchain: Südkoreanische Provinz gründet Komitee

Ran an die Blockchain: Südkoreanische Provinz gründet Komitee

In Zusammenarbeit mit einem internationalen Team planen südkoreanische Blockchain-Experten die Gründung eines „Blockchain Special Committee“. Durch die Gründung eines Blockchain Hubs will das Komitee Blockchain-Firmen in die Region locken.

Südkorea zeigt sich weiterhin offen gegenüber der Blockchain-Technologie. Die zukunftsgewandte Ausrichtung des südostasiatischen Staates zeigt sich abermals an der Neugründung des Blockchain Special Committee, das die mittel- bis langfristige Entwicklung der Blockchain-Industrie fördern soll. Insbesondere die Provinz Gyeongsangbuk steht dabei im Fokus der Industrie. Dem Vernehmen nach plant das Komitee dort einen Blockchain Hub, welcher unter der Leitung des Gouverneurs der Provinz Gyeongsangbuk stehen soll.

Internationale Experten mit an Bord

Für die strategische Ausrichtung des Landes hat sich das Blockchain Special Committee unterdessen prominente Unterstützung aus dem Ausland geholt. Mit von der Partie sind unter anderem der Gründer der Bitcoin Foundatio,n Brock Pierce, sowie der Präsident der Korea-Sektion der US-amerikanischen Handelskammer Jeffrey Jones. Dies berichtet die südkoreanische Zeitung Maeil.

Inspiration aus Europa

Der Ruf des Zuger Crypto-Valley scheint der Kleinstadt derweil vorauszueilen. Denn dem Zeitungsbericht ist zu entnehmen, dass der Gouverneur von Gyeongsangbuk, Lee Cheol-Woo, vor der Gründung des Blockchain-Komitees ein Team in die Schweiz entsandt hat. Dieses sollte Kontakte knüpfen, um eine langfristige Kooperation der beiden Blockchain-Fokusregionen zu ermöglichen. Cheol-Woo zeigt sich zufrieden:

„Um die Blockhain-Branche zu fördern, werden wir mit dem Special Committee aus nationalen und internationalen Experten zusammenarbeiten, um frühzeitig Strategien entwickeln zu können. Durch die Integration [der Blockchain] wird die Attraktivität für Investitionen [in die Region] gestärkt. Dies ist ein Wachstumsmotor.“

Der Gyeongbuk Coin

Die ostkoreanische Region ist indes kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im August kündigten Offizielle den Launch einer eigenen Kryptowährung, dem Gyeongbuk Coin, an. Dieser wird Medienberichten zufolge bereits von einer Vielzahl an Shops akzeptiert und ist neben dem koreanischen Won in Umlauf.

Lies auch:  Südkorea: Bezirksverwaltung in Seoul benutzt Blockchain für öffentliche Ausschreibungen

Südkorea zeigt sich der Blockchain-Technologie also weiterhin offen.

Das Land beheimatet zwei der größten Krypto-Börsen überhaupt: Bithumb und Upbit. Wobei Bithumb allein ein tägliches Handelsvolumen von 323 Millionen US-Dollar vorweisen kann.  Wer mehr über den Status der Exchanges erfahren möchte, dem sei die aktuelle Exchange Review von CryptoCompare ans Herz gelegt.

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