Rakuten: Japanischer E-Commerce-Gigant startet Bitcoin-Börse

Stefan Schäfges

von Stefan Schäfges

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Stefan Schäfges

Stefan Schaefges ist studierter Wirtschaftsingenieur und Unternehmer. Als Berater, Trainer und Speaker berät er Unternehmen bei den Themen Digitalisierung, Robotics, Marketing und Mindset. Im Bereich Blockchain-Technologie befasst er sich insbesondere mit den Anwendungsmöglichkeiten im Businessbereich.

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Bitcoin-Börse (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Rakuten Wallet geht mit seiner Bitcoin-Börse online. Kunden können ab sofort Krypto-Assets handeln und verwalten. Hierfür bietet Rakuten Wallet den Nutzern verschiedene Sicherheitsstandards. Denn neben der Verwaltung des Kundenvermögens in einer Treuhandgesellschaft, werden aktuelle Cyber-Sicherheits-Verfahren eingesetzt.

In einer offiziellen Pressemitteilung vom 19. August verkündet die Rakuten Group, den Start ihrer Krypto-Börse. Die Nutzer können über eine spezielle App ihre Krypto-Assets handeln und verwalten. Handelbar sind die Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Bitcoin Cash (BCH). Die App wird zunächst für Android veröffentlicht. Eine iOS-Version soll Anfang September folgen.


Rakuten gehört weltweit zu den zehn größten Internetunternehmen der Welt und bietet ähnlich wie Amazon Produkte aus vielen verschiedenen Shops zum Kauf an. Rakuten Wallet ist eine Tochtergesellschaft der Rakuten Group und betreibt die Krypto-Börse.

Hohe Sicherheit für die Kunden im Bitcoin-Handel

Rakuten Wallet möchte seinen Kunden einen möglichst sicheren Handel mit Krypto-Assets ermöglichen. Hierfür wird das von den Kunden eingezahlte Vermögen getrennt von dem Firmenkapital verwaltet. Rakuten sichert das Vermögen über Treuhandkonten der Rakuten Trust Co. Ltd. Diese ist eine Treuhandgesellschaft und gehört zur Rakuten Group. Zudem nutzt Rakuten Wallet verschiedene Sicherheitsmethoden zur sicheren Verwendung der Bitcoin-Börse. Denn die Aufbewahrung der Krypto-Assets erfolgt in Cold Wallets. Diese sind von dem Internet isoliert und sollen einen höheren Sicherheitsstandard bieten. Ein Multisignatursystem verwaltet die Private Keys. Hinzu kommt ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren. Sobald sich die Kunden anmelden, Geld abheben oder Vermögenswerte bewegen möchten, fragt das System die Authentifizierung des Nutzers ab.

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Dazu bietet die App den Nutzern rund um die Uhr die Möglichkeit, Ein- und Auszahlungen in Fiatwährungen und Krypto-Assets vorzunehmen. Zudem können die Nutzer auf Funktionen für die effektive Verwaltung ihrer Krypto-Assets zugreifen. Es handelt sich hierbei um die Bestätigung von hinterlegten Krypto-Assets, den Handel mit Krypto-Assets sowie Echtzeit-Chart-Diagramme.

Im März hatte BTC-ECHO bereits über die Bitcoin-Börse berichtet. Denn damals musste Rakuten einen Plan zur Geschäftsverbesserung entwickeln und die internen Sicherheitssysteme überarbeiten. Bereits zu dieser Zeit lag der Fokus auf dem Thema Sicherheit.

Als virtueller Dienstleister für Devisenhandel wird Rakuten Wallet eine solide Entwicklung der Branche unterstützen und eine sichere und vertrauenswürdige Benutzererfahrung bieten, indem das Sicherheits- und Serviceangebot weiter verbessert wird.

Rakuten änderte zudem den bestehenden Namen der Bitcoin-Börse von „Everbody’s Bitcoin” in „Rakuten Wallet“. Ursprünglich sollte Rakuten Wallet im April 2019 online gehen.

Japan: Bitcoin-Börsen und die Adaption von digitalen Assets

Neben der voranschreitenden Adaption von Kryptowährungen in Japan ist auch der Markt für Bitcoin-Börsen umkämpft. Demnach sind in Japan mehr als ein Dutzend Bitcoin-Börsen registriert. Im Juli hatte BTC-ECHO berichtet, dass die japanische Regierung ein SWIFT-ähnliches Zahlungsnetzwerk entwickeln möchte. Denn ein solches System soll vor allem die Geldwäsche durch Kryptowährungen vermeiden.

Rakuten mischt schon länger im Bereich Kryptowährungen mit. Bereits im Jahr 2015 hatte der E-Commerce-Gigant begonnen, Zahlungen mit Bitcoin zu akzeptieren.

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