Overstock bezahlt als erstes Unternehmen Steuern in Bitcoin

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Der Onlinehändler Overstock wird im US-Bundesstaat Ohio einen Teil seiner Steuern in Kryptowährungen entrichten. Overstock ist damit das erste Unternehmen, das von dieser Möglichkeit Gebrauch macht – und bestätigt erneut seinen Ruf als Pionier der Bitcoin-Adaption.

In den USA ist bekanntlich einiges erlaubt, was in Deutschland noch der Legalisierung harrt. So haben Unternehmen im US-Bundesstaat Ohio seit diesem Jahr die Möglichkeit, einen Teil ihrer Steuern in Bitcoin zu zahlen. Der Onlinehändler Overstock ließ sich das nicht zweimal sagen. In einer Pressemitteilung hat das Unternehmen am 3. Januar verkündet, die Gewerbesteuer in Bitcoin an den Fiskus zu entrichten. Overstock-CEO und Blockchain-Enthusiast Patrick M. Byrne:

„Wir sind seit Langem der Meinung, dass eine durchdachte staatliche Einführung neuer Technologien wie Kryptowährungen (wenn sie von einer nicht restriktiven Gesetzgebung über diese Technologien begleitet wird) der beste Weg ist, um sicherzustellen, dass die USA nicht den Platz an der Spitze der sich ständig weiterentwickelnden Weltwirtschaft verliert.“

Damit ist Overstock das erste Unternehmen, das von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Die progressive Haltung Ohios geht vor allem auf Schatzmeister Josh Mandel zurück. Dieser hat dem Wallstreet Journal verraten, dass Bitcoin für ihn ein legitimes Zahlungsmittel darstellt. Byrne lobt Mandel in der Pressemitteilung explizit:

„Wir sind stolz darauf, mit zukunftsweisenden Regierungen und Beamten wie Ohio und Treasurer Mandel zusammenzuarbeiten, um eine Ära des Vertrauens durch Technologie für die grundlegenden Finanzsysteme unserer Nation einzuleiten.”

Byrne hat sonst selten lobende Worte für Regierungen übrig. Der Overstock-CEO gilt als libertär gesinnt und extrem krypto-affin. Overstock gehört zu den ersten größeren Unternehmen, die Bitcoin-Zahlungen akzeptierten.

Overstock setzt 2019 ganz auf Blockchain

Mit Medici Ventures verfügt Overstock zudem über eine Investment-Tochtergesellschaft, die exklusiv in Blockchain-Projekte investiert. Zu den bekanntesten Projekten gehört tZERO, eine Plattform mit Fokus auf die Entwicklung und Vermarktung von FinTech auf Basis von kryptographisch gesicherten, dezentralen Ledgern. Derzeit arbeitet tZERO an einer Plattform für den Handel mit tokenisierten seltenen Erden und Edelmetallen.

Außerdem plant Overstock, sein Retailgeschäft noch zu Beginn dieses Jahres zu verkaufen. Bereits im Februar könnte es soweit sein. Das Unternehmen fokussiert sich dann gänzlich auf Blockchain-Projekte.


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