Saylor zieht durch 

MicroStrategy schnappt sich 3.273 Bitcoin

Michael Saylor lässt nicht locker und kauft erneut Bitcoin für 255 Millionen Dollar. Warum MSTR-Aktionäre jetzt überdurchschnittlich profitieren.

Tobias Zander
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Michael Saylor

Beitragsbild: picture alliance

| Michael Saylor setzt alles auf Bitcoin

Die Entspannung im Nahen Osten trieb den Bitcoin-Kurs in der vergangenen Woche erstmals seit Februar über 77.000 US-Dollar. Einer, der nun das zeitnahe Ende des Krypto-Winters erwartet, ist Michael Saylor. Mit seinem Treasury-Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) kauft er fast ununterbrochen im Wochentakt BTC, egal, ob die kurzfristige Bewegung nun nach oben oder nach unten geht. Der jüngste Nachkauf lässt das große Ziel von einem Nakamoto ( = 1.000.000 BTC) in greifbare Nähe rücken. Angeteasert hatte der Permabulle die Investition am Sonntag mit den Worten “The ₿eat Goes On”, dazu veröffentlichte er seinen Saylor-Tracker mit einem weiteren orangenen Dot im Chart.

Laut seinem neuen X-Post hat Strategy weitere 3.273 BTC für rund 255 Millionen US-Dollar erworben. Der Durchschnittspreis dieser neuerlichen Investition liegt bei 77.906 US-Dollar pro Bitcoin, sodass der durchschnittliche Kaufpreis aller gehaltenen Coins mittlerweile 75.537 US-Dollar beträgt. Insgesamt hält die für ihre aggressive Bitcoin-Strategie berüchtigte Firma nun schon 818.334 BTC im Gesamtwert von rund 62 Milliarden US-Dollar und baut ihre Position als größter Corporate-Hodler der Welt weiter aus.

MSTR-Aktie zeigt echte Bitcoin-Hebelwirkung

Vom jüngsten BTC-Kurszuwachs profitiert auch die MicroStrategy-Aktie deutlich. Mussten MSTR-Aktionäre monatelang noch herbere Verluste ertragen als klassische BTC-Hodler, dreht sich das Bild nun um, denn dem 13-prozentigen Bitcoin-Anstieg seit Ende März steht ein 37-prozentiges Wachstum beim beliebtesten Treasury-Wertpapier gegenüber. Das liegt vor allem daran, dass viele Anleger die Aktie als eine gehebelte Bitcoin-Wette betrachten, was in schlechten Marktphasen oft zu stärkeren Verlusten führt, aber in starken Marktphasen die Rendite entsprechend erhöhen kann.

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Unterdessen schlug zuletzt vor allem Stretch (STRC), eine Vorzugsaktie aus dem Saylor-Imperium, hohe Wellen. Mit einer Dividendenrendite von mehr als 11 Prozent pro Annum erscheint sie insbesondere für ertragsorientierte Investoren als interessante Möglichkeit, um indirekt an der Bitcoin-Entwicklung zu partizipieren, aber die hohe Volatilität der Krypto-Leitwährung und die noch höhere Volatilität der MSTR-Aktie zu vermeiden. Alles zur Funktionsweise von Stretch erfahrt ihr in diesem Artikel: “Warum Unternehmen jetzt Strategys Vorzugsaktie statt Krypto-Assets horten“.

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