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Starke Schnittstelle Visa: Umsatz mit Krypto-Karten im ersten Halbjahr über eine Milliarde US-Dollar

Der Kreditkartenanbieter Visa liefert im ersten Halbjahr 2021 mit seinen Krypto-kompatiblen Karten starke Umsätze. Es könnte weiter aufwärtsgehen. Die Zustimmung zum Kryptowährungen-Sektor bleibt bei Visa auf einem hohen Niveau.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Visa

Quelle: Shutterstock

Der Kreditkartenriese Visa macht seinem Ruf als Krypto-freundliches Unternehmen weiterhin alle Ehre. Anlässlich der aktuellen Halbjahresbilanz teilte der Zahlungsdienstleister mit, weiterhin die Entwicklung und Adaption der Krypto-Branche als Teil seines Geschäfts zu unterstützen. In einer offiziellen Mitteilung gab Visa bekannt, dass über seine Krypto-fähigen Karten in der ersten Hälfte des Jahres 2021 mehr als eine Milliarde US-Dollar an Gesamtausgaben geflossen sind. Angesichts des Umfangs der Ausgaben mit Visas Krypto-Karten stellt das Unternehmen folgendes fest:

Es ist klar, dass die Krypto-Community einen Wert darin sieht, digitale Währungen mit dem globalen Netzwerk von Visa zu verknüpfen.

Visa unterhält bereits Partnerschaften mit 50 großen Unternehmen der Krypto-Branche. Diese weitreichenden Kooperationen ermöglichen es den Kunden, digitale Währungen bei 70 Millionen Händlern weltweit zu konvertieren und auszugeben. Durch das “Tap and Go”-Verfahren ist es nicht erforderlich, dass Coffeeshops, Reinigungen oder Lebensmittelläden Kryptowährungen direkt an der Kasse akzeptieren. Zudem hat man mit der BlockFi Rewards Visa Credit Card eine besondere Karte im Programm. Diese ermöglicht es ihren Besitzern, Geld auszugeben und dabei  Krypto-Prämien zu sammeln. Das Prinzip ähnelt dem von Prämienprogrammen anderer Karten für Flugmeilen oder Hotelpunkte.

Von Euro-Abkehr ist bei Visa keine Spur

Während die Kryptobörse Binance unlängst verkündete, keine SEPA-Einlagen in Euro mehr akzeptieren zu wollen, ist bei Visa von dieser Abkehr nichts zu spüren. Das Unternehmen scheint sich stattdessen als starke Schnittstelle von Fiatgeld und Kryptowährungen zu verstehen. Da Binance bekanntlich die größte Bitcoin-Börse der Welt ist, könnte der Krypto-Umsatz bei Visa im zweiten Halbjahr sogar noch weiter steigen. Erst recht dann, wenn andere Kryptobörsen dem Beispiel von Binance folgen. FTX, Coinbase, Crypto.com und CoinZoom sind einige der digitalen Währungsplattformen, mit denen Visa seine Marktposition ausbauen möchte. 

Diese Plattformen diversifizieren sich, um eine Reihe von Kundenbedürfnissen zu erfüllen, mit neuen Tools und Funktionen, die Zinskonten, Kredite und direkte Einlagen umfassen. Vor diesem Hintergrund ist es für Finanzinstitute aller Couleur wichtiger denn je, eine Krypto-Strategie zu entwickeln.

, heißt es in der Mitteilung zur Firmenphilosophie.

Auch Stablecoins betreffend gibt Visa durchweg bullische Aussagen. Sie seien dabei, ihr Versprechen einzulösen, als digitales Fiatgeld zu fungieren. Visa ging im vergangenen Jahr auch eine Partnerschaft mit dem von Goldman Sachs unterstützten Blockchain-Unternehmen Circle ein. Das Ziel: Den Stablecoin USD Coin (USDC) mit bestimmten Kreditkarten kompatibel zu machen.

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