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USDF US-Banken planen neuen Stablecoin

Ein Konsortium aus vier US-Banken gründet einen neuen Stablecoin, um Bedenken zu zerstreuen und sucht auch noch Mitstreiter.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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New York Community Bank

Beitragsbild: Picture Alliance

Eine Gruppe von US-Banken hegt Pläne, gemeinsam einen großen Stablecoin zu lancieren. Dieser soll die Bezeichnung USDF erhalten. Das Ziel dieser Initiative sei es unter anderem, die Zweifel, die an anderen Stablecoins hinsichtlich der Reserven gehegt werden, mit dem eigenen Stablecoin auszuräumen. Zu den Gründungsmitgliedern des USDF-Konsortiums gehören Synovus (laut MX Technologies die 48. größte Bank in den USA nach Vermögenswerten), die New York Community Bank (Nr. 45), die FirstBank (Nr. 88) und die Sterling National Bank (Nr. 77). Abgesichert werden sie von der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC), einer der wichtigsten Regulierungsbehörden der Branche.

Das Konsortium möchte außerdem weitere Finanzinstitute zum Beitritt bewegen.

USDF werden ausschließlich von US-Banken geprägt und können im Verhältnis 1:1 gegen Bargeld von einer Mitgliedsbank des Konsortiums eingetauscht werden. USDF geht auf die Bedenken des Verbraucherschutzes und der Regulierungsbehörden ein, die bei nicht von Banken ausgegebenen Stablecoins bestehen, und bietet eine sicherere Option für Transaktionen auf der Blockchain

, heißt es in der Mitteilung. 

USDF läuft auf öffentlicher Provenance Blockchain

Die Banken werden den Stablecoin USDF auf der öffentlichen Provenance Blockchain betreiben. Die Verfügbarkeit von USDF auf einer öffentlichen Blockchain bringt einige Vorteile. Denn Banken und ihre Kunden können aus diesem Grund den Stablecoin neben Peer-to-Peer- und Business-to-Business-Geldtransfers für eine breite Palette anderer Anwendungen nutzen. Zu diesen Szenarien zählt etwa die Kapitalabruf- oder auch die Rechnungs- und Lieferkettenfinanzierung. 

Die Mitteilung lässt jedoch außen vor, ob die Reserven für den USDF auch von der FDIC gedeckt sind. Gerade im Fall von Tether gab es mehrfach Bedenken hinsichtlich der undurchsichtigen Art der Deckung von Stablecoins. 

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