Marktupdate “Unter diesen Bedingungen erreicht Bitcoin dieses Jahr die 200.000 US-Dollar”
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Der Launch einer Rakete.

Quelle: Shutterstock

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Ein Analyst sieht Bitcoin bei 200.000 US-Dollar noch in diesem Jahr. Dafür müssen jedoch zwei Faktoren erfüllt werden.

Bitcoin bleibt weiter bullish. Über Nacht verbucht die Kryptoleitwährung zwar einen minimalen Kursverlust von 1,34 Prozent, auf Wochensicht ist der digitale Wertspeicher jedoch kaum zu bremsen. Knapp 15 Prozent liegt BTC über seinem Handelsniveau im Vergleich zum Stand vor sieben Tagen. Zu Redaktionsschluss handelt Bitcoin bei 45.121 US-Dollar. Zusätzlich sorgt die gute Performance im Altcoin-Sektor dafür, dass die gesamte Marktkapitalisierung des Krypto-Space kurz davorsteht, wieder den Bereich der 2 Billionen US-Dollar zurückzuerobern.


Der Bitcoin als Candle Chart in der Wochenansicht, Quelle: BTC-ECHO

Bitcoin: 200.000 US-Dollar noch in diesem Jahr?

Nach Monaten der Durststrecke haben die Bullen nun wieder das digitale Parkett betreten und treiben Bitcoin weiter vor sich her. Erst gestern stellte der digitale Wertspeicher bei 46.735 US-Dollar einen neuen Höchstwert seit dem Flash Crash Mitte Mai auf. Vor der Kurskorrektur prognostizierten viele einen Bitcoin-Kurs von 100.000 US-Dollar bis zum Ende des Jahres. Diese Prognose schien zwischenzeitlich in weite Ferne gerückt zu sein, doch dank der jüngsten Rallye schöpfen Analysten wieder Hoffnung, so auch Justin Bennet. Über seinen Twitter Account zeichnete der Krypto-Spezialist ein mögliches Szenario, bei dem Bitcoin gar die 200.000er Marke noch in diesem Jahr durchbrechen könnte.

Entscheidend dafür seien jedoch zwei Faktoren. Einerseits die 47.000er Marke, die der digitale Wertspeicher zuerst nachhaltig erobern müsse, bevor es zum eigentlichen Showdown kommen könne. Richtungsweisend sei dann auch der Bereich um die 65.000 US-Dollar, meint Bennet – also die Zone um das aktuelle Allzeithoch. Wenn Bitcoin es schaffe, diese Marke zu durchbrechen, setze dies laut dem Krypto-Analysten eine FOMO-Welle ungesehenen Ausmaßes in Gang, die den BTC-Kurs letztlich auf 200.000 US-Dollar treiben werde.

Bennet mahnt jedoch zur Vorsicht. Bitcoin habe noch eine Menge zu tun, um die alten Widerstände im und bis zum 60.000er Bereich zu brechen.


Auch BTC-ECHO Analyst Stefan Lübeck sieht in seiner Kursanalyse die 47.000er und 48.000er Marke als eminente Widerstände, um Bitcoin weiter gen Norden zu treiben. Kurzfristig, so seine Prognose, müsse der digitale Wertspeicher diese Bereiche durchbrechen, um sein Zwischenziel bei 50.000 US-Dollar zu erreichen.

Ripple im Aufwind

Unter den Top-10-Coins krönt sich derweilen Ripple zum Tagessieger. XRP legt über Nacht um knapp 12 Prozent zu und eroberte zwischenzeitlich sogar die 1-US-Dollar-Marke zurück. Zu Redaktionsschluss handelt die Kryptowährung bei 0,99 US-Dollar.

Der Rallye waren bullishe News aus Südkorea vorausgegangen. GME Remittance, einer der größten nicht Bank-basierten Überweisungsdienstleister des Landes, verkündete den Beitritt zum RippleNet. Damit wolle man Transaktionen zwischen Südkorea und Thailand beschleunigen und vereinfachen. Dazu arbeitet man auch mit der thailändischen Siam Commercial Bank (SCB) zusammen. Insgesamt sollen 184.000 Thailänder von der Partnerschaft profitieren.


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