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Ukraine: Neuer Präsident will Bitcoin & Co. legalisieren

Derzeit befinden sich Kryptowährungen in der Ukraine in einer juristischen Grauzone. Ihr junger Präsident Zelensky will das nun ändern. Mit seinem Plan ist er nicht allein – weder national noch international.

Max Halder
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Der als progressiv geltende ukrainische Regierungschef Zelensky will den Staat einer umfassenden Modernisierung unterziehen. Ein Punkt auf seiner Agenda sieht einen rechtlichen Rahmen für den Gebrauch und Besitz von Kryptowährungen vor.

Staats-App Diya für weniger Bürokratie

Der ukrainische Staat müsse in Zukunft „einfacher und schneller funktionieren, damit einerseits die Ukrainer Zeit sparen können und andererseits Korruption bekämpft werden kann,“ schreiben die Urheber der Staats-App Diya, die das Ministerium für digitale Transformation in Auftrag gegeben hat. Diya soll Ende Herbst dieses Jahres live gehen. Neben der App für das Smartphone kommt Diya mit einer Website daher und soll unterm Strich Bürokratie abbauen.

Legalisierung von Kryptowährungen

Wie das ukrainische Newsoutlet Tech.Liga berichtete, sollen sich Nutzer von Kryptowährungen schon bald in einem rechtlich abgesicherten Raum bewegen können.

Menschen, die das machen (Kryptowährungen), sollten aus der grauen Zone herauskommen und anfangen, Steuern zu bezahlen,

hieß es in einer Vorführung der App Diya.

Zwar seien Kryptowährungen in der Ukraine nicht verboten, genießen aber dennoch keinen offiziellen Status. Dies soll sich nun ändern.

Mit vereinten Kräften modernisieren

Im Rahmen der Modernisierung soll die Distributed-Ledger-Technologie (DLT), sprich Blockchain & Co., auch für Registrierungen und Dokumente eingesetzt werden. Dafür arbeite Fedorov eng mit dem Minister Dmitry Dubilet aus dem Kabinett der Minister zusammen:

Seine Aufgabe besteht darin, den Staat so effizient wie möglich zu gestalten. Das ist seine [Dmitry Dubilet, Vorsitzender der Minister] Hauptaufgabe. Meine Aufgabe ist es wahrscheinlich, den Staat als einen Dienstleister umzugestalten. Beide Aufgaben sind eng miteinander verbunden,

so Fedorov.

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