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Rakuten Treuepunkte des E-Commerce-Riesen gegen Bitcoin und Ether tauschbar

Treue will belohnt sein. Als Belohnung eignet sich hierbei nur Weniges besser als Bitcoin oder Ether. Dies scheint sich zumindest das Team von Rakuten gedacht zu haben. Denn der japanische Internethändler erlaubt nun den Umtausch von Rakuten Treuepunkten gegen die beiden größten Kryptowährungen.

Anton Livshits
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Japans größter Onlinehändler Rakuten hat seinen Kunden die Möglichkeit bereitgestellt, Treuepunkte gegen Kryptowährungen einzutauschen. Der Umtausch erfolgt dabei über die firmeneigene Krypto-Börse Rakuten Wallet. Die Rakuten Super Points können in Bitcoin, Ether und Bitcoin Cash umgewandelt werden. Laut Pressemitteilung ist der Service seit dem 24. Dezember verfügbar.

Rakuten gilt als japanisches Amazon-Äquivalent, es bezeichnet sich selbst als drittgrößte Online-Handelsplattform der Welt. Das Unternehmen bündelt auf seiner Website tausende von Online-Shops. Rakuten gab an, mit dem Umtauschservice Eintrittshürden für den Krypto-Markt abbauen zu wollen. Das Angebot soll deshalb insbesondere Nutzer ansprechen, die über keinerlei Erfahrungen mit dem Handeln von Bitcoin & Co. verfügen. Der Service stellt weiterhin einen zusätzlichen Anwendungsfall für die Treuepunkte selbst bereit.

Umtausch von Bitcoin und Ether vorerst limitiert

Bei dem Tausch der Punkte gilt, dass ein Super Point einem Yen (0,0082 Euro) entspricht. Für die Umwandlung der Punkte über die Rakuten Wallet App ist zudem eine Mindestmenge von 100 Punkten erforderlich. Pro Transaktion können allerdings höchstens 30.000 Punkte (umgerechnet 246 Euro) eingetauscht werden. Ferner gilt auch eine monatliche Obergrenze von 100.000 Punkten.

Für „Diamant-Mitglieder“ des Rakuten-Treueprogramms steigen diese Grenzen auf 50.000 Punkte pro Transaktion respektive 500.000 Punkte pro Monat. Bitcoin und Ether können weiterhin nicht wieder in Super Points zurückgetauscht werden.

Rakuten stärkt Stellung am Krypto-Markt

Die Rakuten Group ist unterdessen schon seit Längerem an Bitcoin und Blockchain interessiert. Die E-Commerce-Seite akzeptiert derart bereits seit dem Jahr 2015 Bitcoin als Zahlungsmittel, während es seit 2016 in Nordirland ein eigenes Blockchain-Labor betreibt.

Bereits im Jahr 2018 unternahm das Unternehmen den Vorstoß zu einer eigenen Krypto-Börse. Damals erwarb es die kleinere Exchange Everybody’s Bitcoin, die seit 2017 in Betrieb war. Im Jahr 2019 folgte dann die offizielle Zulassung durch die japanischen Regulierungsbehörden. Rakuten benannte die Börse in Rakuten Wallet um, seit dem April 2019 können neue Accounts erstellt werden. Der Handel mit Krypto-Assets ist schließlich seit August möglich.

Rakuten ist indessen nicht der einzige japanische Internet-Riese mit Krypto-Ambitionen. Auch die für ihre Messaging-App bekannte LINE Cooperation startete im September 2019 eine eigene Bitcoin-Börse.

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