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Bitcoin-Extrablatt Top News der Woche zu digitalem Gold

Weltweit konnte sich Bitcoin neben seinem Höhenflug auch über andere positive Neuigkeiten freuen. Die vergangene Woche war eine gute für Krypto, Blockchain und Co.

Alexander Leyde
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Eine Zeitung liegt zusammen mit einer Kaffeetasse auf einem Tisch.

Beitragsbild: Shutterstock

PayPal sagt ja zu Bitcoin: Integration bereits 2021

Nachdem die Gerüchteküche lange gebrodelt hatte, hat PayPal es am 21. Oktober bestätigt: Der Zahlungsdienstleister bietet in Kürze die Möglichkeit an, mit Kryptowährungen zu bezahlen. 346 Millionen Nutzer der Plattform könnten dadurch profitieren, außerdem akzeptieren 26 Millionen Händler Krypto-Geld. PayPal bietet neben der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung Bitcoin auch Ethereum (ETH) an. Außerdem wird auch das Bezahlen mit Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) möglich sein, im nächsten Jahr sollen weitere Kryptowährungen hinzukommen. Die Pressemitteilung von PayPal hatte einen kleinen Effekt auf den Kurs des Unternehmens, der innerhalb von Minuten um drei Prozent gestiegen ist. Die Neuigkeiten freuten jedoch vor allem Krypto-Fans, die sich eine weitere Akzeptanz von Bitcoin und Co. in der Gesellschaft erhoffen.

Bahamas lancieren digitale Staatswährung (CBDC)

Derweil haben sich die Bahamas auf den Spitzenplatz im CBDC-Rennen katapultiert. Der Inselstaat hat nämlich am 20. Oktober den Sand Dollar herausgebracht: Die digitale Zentralbankwährung ist an den Bahamas Dollar gebunden, der den US-Dollar abbildet. Nun ist sie im gesamten Land als Zahlungsmittel einsetzbar, um etwa Firmen die Einhaltung von Know-Your-Customer-Regeln leichter zu machen und Konsumenten das bargeldlose Zahlen. Besonders ist dies in Corona-Zeiten hilfreich oder wenn elektronische Zahlwege nicht funktionieren, wie etwa nach dem Hurrikan Dorian im Jahre 2019 der Fall war.

Deutsches STO sammelt in Rekordzeit 3.000.000 Euro für nachhaltiges Banking

Abseits vom Bitcoin-Markt machte auch ein deutsches Unternehmen auf sich aufmerksam. Die Neo-Bank Tomorrow sammelte innerhalb von fünf Stunden 150 Prozent ihres Investitionsziels in ihrem Security Token Offering (STO) ein. Die drei Millionen Euro sollen der Hamburger Firma helfen, sich im europäischen Markt zu positionieren. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie verspricht, nur in nachhaltige und sozial verträgliche Projekte und Initiativen zu investieren. Branchen wie die Rüstungs- und Kohleindustrie überlasst sie damit „Bad Banks“, wie das Finanzhaus auf ihrer Website schreibt. Tomorrow hat das Kapital am 20. Oktober von insgesamt 2.000 Investoren eingesammelt.

Bitcoin bei russischen Investoren beliebter als Gold

Die Lobby-Organisation World Gold Council hat in Russland eine Umfrage zur Beliebtheit verschiedener Anlageklassen durchgeführt. Zwar nicht auf dem ersten Platz, landeten Bitcoin und seine Kollegen doch einen Platz vor Gold, das den fünften Platz belegt. Ursachen dafür sind unter anderem die Vermarktung, Reichweite und Zugänglichkeit des Markts. Dabei besteht jedoch auch ein Unterschied zwischen den Generationen.

Aktienunternehmen Mode Global setzt auf Bitcoin als Cashreserve

Gleichzeitig wagt ein weiteres Unternehmen den Schritt, Reserven in der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zu halten. Das britische Mode Global Holdings hat nun zehn Prozent seiner Anlagen in Bitcoin umgewandelt. Als Gründe gab es unter anderem an, den niedrigen Zinsen in Großbritannien entkommen zu wollen. Auch wolle es das Ansehen von Kryptowährungen im Allgemeinen verbessern, indem es mehr Vertrauen in diese unter Beweis stellt. Dabei machte die Firma keine Angaben dazu, wie viel digitales Gold sie nun konkret besitzt.

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