Strategy hat am Donnerstag seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Unter dem Strich steht ein Nettogewinn von 19,53 Milliarden US-Dollar, nach 2,79 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Ausschlaggebend war vor allem der gestiegene Wert der Bitcoin-Bestände: Strategy verbuchte daraus im dritten Quartal einen Gewinn von 20,91 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz sank hingegen um drei Prozent auf 125,4 Millionen US-Dollar.
Strategy hält inzwischen 848.517 Bitcoin und damit 26 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Allein 2026 kaufte das Unternehmen Bitcoin für 14,33 Milliarden US-Dollar. Zum von Strategy angesetzten Referenzkurs von 81.200 US-Dollar waren die Bestände zuletzt rund 68,9 Milliarden US-Dollar wert.
Saylor sieht Spielraum für weitere Bitcoin-Käufe
An seiner Bitcoin-Strategie will das Unternehmen weiter festhalten. Im anschließenden Earnings Call stellte Michael Saylor weitere Käufe in Aussicht und bezifferte den möglichen Finanzierungsspielraum auf bis zu 30 Milliarden US-Dollar. Das Kapital soll vor allem über Vorzugsaktien wie STRC aufgenommen werden. “Wir könnten zehn Milliarden, 20 Milliarden oder 30 Milliarden US-Dollar an Digital Credit schaffen”, sagte Saylor.
Saylor zeigte sich zudem optimistisch für den Bitcoin-Kurs. “Wir stehen am Anfang des nächsten Bitcoin-Bullenmarktes”, sagte er. Als Gründe nannte er unter anderem die zunehmende Akzeptanz bei Banken, die wachsende Dominanz von Bitcoin unter den Kryptowährungen und eine wieder steigende institutionelle Nachfrage.
Wie weit der Bitcoin-Kurs in den kommenden Jahren steigen kann, darüber gehen die Erwartungen weit auseinander. Während WisdomTree für 2030 je nach Szenario zwischen 120.000 und 500.000 US-Dollar erwartet, reichen andere Prognosen bis weit über eine Million US-Dollar. Welche Annahmen hinter den Kurszielen stecken und wie belastbar sie sind, lest ihr hier: Bitcoin-Prognosen bis 2030: So weit reichen die aktuellen Erwartungen

