Passives Einkommen 

Passives Einkommen dank Krypto? Diese Staking Coins liefern stabile Erträge

Für viele Anleger ist Staking längst zu einem wichtigen Baustein im Wertpapierportfolio geworden. Das sind die risikoärmsten Möglichkeiten, ein passives Einkommen mit Staking zu generieren.

David Scheider
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Krypto-Münzen vor futuristischem Hintergrund

Beitragsbild: KI-generiert

| Ethereum, Cardano und Co. gelten als sichere Staking-Coins

Für viele Anleger ist Staking inzwischen ein fester Bestandteil des Krypto-Portfolios geworden. Der Ansatz spricht vor allem Investoren an, die kontinuierliche Erträge erzielen möchten, ohne sich auf spekulative DeFi-Konstruktionen einzulassen. Auch im Jahr 2026 stehen klassische Zinsprodukte weiterhin unter Druck: Staatsanleihen werfen etwa drei Prozent pro Jahr ab und bleiben damit häufig hinter der Inflationsrate zurück. Vor diesem Hintergrund gewinnt Krypto-Staking an Bedeutung, da es transparente Renditen innerhalb etablierter Netzwerke ermöglicht.

Was ist Krypto-Staking?

Im Kern basiert Staking auf Proof-of-Stake-Mechanismen. Teilnehmer sichern das Netzwerk und validieren Transaktionen. Als Gegenleistung erhalten sie Belohnungen in Form der jeweiligen Kryptowährung. Die Höhe dieser Erträge hängt von Faktoren wie Inflation, Staking-Quote und Transaktionsgebühren ab. Steigt die Zahl der Teilnehmer, verteilt sich die Rendite auf mehr Akteure und sinkt entsprechend.

Bei großen Netzwerken bewegen sich die jährlichen Erträge meist in einer Spanne von drei bis zehn Prozent. Das wirkt im Vergleich zu früheren DeFi Versprechen moderat, gilt jedoch als deutlich nachhaltiger.

Ethereum bleibt Referenz im Staking-Markt

Ethereum hat sich als zentrale Infrastruktur im Krypto-Markt etabliert. Die Renditen liegen aktuell im Bereich von vier bis fünf Prozent pro Jahr. Für viele Investoren erfüllt ETH damit eine ähnliche Rolle wie eine Blue Chip Aktie im klassischen Markt.

Das Interesse wächst weiter. Neben privaten Anlegern engagieren sich zunehmend institutionelle Investoren. Vermögensverwalter nutzen Staking, um zusätzliche Cashflows zu generieren. Die Erträge fallen nach Kosten geringer aus, bleiben aber planbar.

Cardano: Der komfortabelste Einstieg ohne Sperrfrist

Cardano richtet sich an Anleger, die Wert auf unkompliziertes Staking legen. Es gibt keine Sperrfristen und keine Slashing-Mechanismen. Das reduziert operative Risiken deutlich.

Die Rendite liegt bei rund vier Prozent pro Jahr. Ein Großteil der Token wird aktiv gestakt, was für eine stabile Community spricht. Cardano verfolgt einen konservativen Entwicklungsansatz und verzichtet auf schnelle Veränderungen. Für Anleger bedeutet das planbare, wenn auch moderate Erträge.

Solana verbindet Rendite und Liquidität

Solana positioniert sich zwischen etablierten Netzwerken und renditestärkeren Alternativen. Die jährlichen Erträge bewegen sich meist zwischen fünf und sieben Prozent.

Ein Vorteil liegt in der kurzen Unstaking-Phase. Kapital bleibt vergleichsweise flexibel verfügbar. Gleichzeitig ist die Staking Beteiligung hoch, was auf ein funktionierendes Ökosystem hindeutet.

Solana sichert sein Netzwerk mit etwa 7,4 Milliarden Dollar an gestakten Mitteln, was rund 69 Prozent des umlaufenden Angebots entspricht. Die hohe Partizipationsrate deutet auf ein gesundes Ökosystem hin, drückt aber auch etwas auf die Einzelrendite.

Für institutionelle Anleger ist Solana mittlerweile ebenfalls interessant. Grayscale hat neben seinem Ethereum-Staking-Produkt auch einen Solana Staking ETF aufgelegt, was das Format weiter legitimiert.

Polkadot und Cosmos: Für erfahrenere Anleger mit Renditefokus

Polkadot (DOT) und Cosmos (ATOM) gehören nicht in die erste Reihe eines defensiven Portfolios, verdienen aber Erwähnung, weil sie zeigen, was das obere Ende eines seriösen Staking-Universums leisten kann.

DOT bietet höhere Renditen mit einem Durchschnitt von acht bis zehn Prozent, was Anleger anspricht, die an Governance und Netzwerkentwicklung interessiert sind. Polkadot bietet rund zehn Prozent Inflation jährlich, wobei die tatsächlichen Raten je nach Staking-Beteiligung angepasst werden. Mit einer aktuellen Inflation von acht bis zehn Prozent liegt die reale Rendite allerdings je nach Netzwerkdynamik zwischen null und sechs Prozent.

Das ist ein wichtiger Punkt, den viele Einsteiger übersehen: Die nominale APY sagt wenig, wenn die Netzwerk-Inflation fast genauso hoch ist. Wer bei Polkadot stakt, muss die Inflationsbereinigung im Blick behalten.

Cosmos liegt noch eine Stufe darüber. Cosmos ist für seine beeindruckende APY von 17,82 Prozent bekannt. Gleichzeitig gilt hier: Cosmos-Token benötigen rund 21 Tage für die Unbonding-Phase, was Liquidität zeitweise einschränkt. Cosmos eignet sich daher eher als Beimischung für Anleger, die das Netzwerk kennen und bereit sind, die Sperrfrist in ihre Planung einzubeziehen.

Risiken, die man kennen sollte

Staking ist keine risikofreie Anlage; drei Faktoren entscheiden über den Erfolg. Erstens das Preisrisiko: Die Rendite wird in der jeweiligen Netzwerkwährung ausgezahlt. Wer fünf Prozent auf SOL verdient, aber der Kurs halbiert sich, steht trotzdem im Minus. Staking schützt nicht vor Kursschwankungen.

Zweitens das Slashing-Risiko: Bei Ethereum, Solana und ähnlichen Netzwerken kann fehlerhaftes Validatorverhalten zu Strafzahlungen führen. Wer direkt stakt und einen schlechten Validator wählt, kann einen Teil seines Einsatzes verlieren. Cardano ist das einzige große Netzwerk ohne Slashing.

Drittens die Unbonding-Phasen: Unstaking-Perioden variieren erheblich zwischen Netzwerken. Ethereum benötigt mehrere Tage, Cosmos rund 21 Tage, Polkadot etwa 28 Tage.

Fazit: Staking als echter Baustein

Staking ist zu einem ernstzunehmenden Renditebaustein geworden, das zeigen nicht zuletzt die institutionellen Produkte von BlackRock und Co. Für konservative Anleger bieten Ethereum und Cardano einen risikoarmen Einstieg. Solana ergänzt das Spektrum für diejenigen, die etwas mehr Ertrag anstreben, ohne dabei die Kontrolle aufzugeben. Wer höhere Renditen sucht, landet bei Cosmos oder Polkadot. Dort lohnt es sich, tiefer in die Tokenomics einzutauchen, bevor Kapital gebunden wird. Schlussendlich muss beim Staking noch die Steuer berücksichtigt werden, dazu liest du hier mehr.

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