Marktupdate Staatsfeind Nr. 1: Wie Elon Musk Bitcoin zu schaffen macht
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Elon Musk

Quelle: Shutterstock

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Mit nur wenigen Zeichen kann Elon Musk den Bitcoin-Kurs signifikant bewegen. Das schadet allerdings vor allem Musk selbst.

Bitcoins Marsch auf die 40.000 US-Dollar (USD) war abermals nicht von Erfolg geprägt. Der Krypto-Leithammel stiegt zwar am gestrigen Donnerstag, dem 3. Juni, auf gut 39.500 USD, konnte die ersehnten 40k aber nicht nachhaltig durchbrechen. Auch der Gesamtmarkt performt in enger Korrelation zur Kryptowährung Nr. 1: Ether (ETH) steht im Tagesvergleich fünf Prozent im Minus, Binance Coin (BNB) 6,7 Prozent im Minus und Dogecoin (DOGE) sogar 15 Prozent.


Damit notiert auch die Krypto-Gesamtmarktkapitalisierung mit 3,2 Prozent in den Miesen.

Ein neuer Elon-Crash?

Zum Negativtrend dieses Tages dürfte auch ein alter Bekannter beigetragen haben, der in Sachen Kursmanipulation bereits häufiger auf berechtigte Kritik aus dem Krypto-Sektor gestoßen ist. Die Rede ist natürlich von Elon Musk. Auf Twitter postete der reichste Mann der Welt ein Meme, das auf einen möglichen Verkauf seiner BTC-Bestände hinweist. Die letzte rote Kerze in obigem Chart (blau markiert) dürfte daher auf seine Rechnung gehen.

Von der Liebe abgefallen ist Musk aber bereits seit geraumer Zeit. Während Posts aus der Vergangenheit den Bitcoin-Kurs noch um zweistellige Prozentpunkte crashte, tangiert der Tesla-CEO BTC immer weniger. Die Bitcoin-Community scheint unterdessen langsam aber sicher die Nase voll zu haben. Unter dem Post finden sich Kommentare, die Musk dazu auffordern, er möge seine Bestände nun endgültig veräußern und sich anderen Dingen widmen.


So schreibt etwa Krypto-Influencer “Crypto Cobain”: “Nobody cares anymore” – “das interessiert hier keinen mehr.” Justin Sun, CEO von Tron, schreibt: “Ich werde alle Bitcoin kaufen, Elon Musk verkauft.”

Auch über die Beweggründe des Milliardärs kann man nur spekulieren. Immerhin besitzt Tesla BTC im Gesamtwert von über einer Milliarde USD. Vom eigenen CEO induzierte Kurskapriolen verringern also den Unternehmenswert erheblich – und reduzieren nicht zuletzt Musks eigenes Privatvermögen, das zum großen Teil aus Tesla-Anteilen besteht.

Der Reputationsverlust scheint Musk aber nicht zu tangieren und so bleibt vorerst die Hoffnung, dass Musk sich ein anderes Hobby sucht oder sich der Bitcoin-Markt vom twitternden Entrepreneur emanzipiert.

Letzteres dürfte bald der Fall sein. Je öfter sich der Tesla-CEO zu BTC äußert, desto irrelevanter dürften seine Aussagen werden. Schließlich bringt auch Elon Musk Bitcoin nicht zu Fall und diejenigen, die das begriffen haben, freuen sich über günstige Nachkaufgelegenheiten. Alle anderen spült Musk aus dem Markt – und bildet so einen immer stärkeren Boden.


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