Projekt der Superlative: Weltgrößte Mining-Farm soll an Itaipu-Kraftwerk entstehen
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: shutterstock

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Paraguay mausert sich zum Krypto-Förderer. In Zusammenarbeit mit der südkoreanischen „Commons Foundation“ soll auf insgesamt 50.000 Quadratmeter die weltgrößte Mining-Farm entstehen. Anleger können sich durch die Teilnahme an einem Initial Exchange Offering (IEO) Anteile am Gewinn sichern.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat sich die Commons Foundation bereits am 6. November die Rechte für den Bau einer Mining-Farm in Paraguay gesichert. Demnach stellt die paraguayische Regierung insgesamt fünf Standorte zu je 10.000 Quadratmeter für die Realisierung des Großprojekts zur Verfügung.

Die Commons Foundation plant den Bau der Farm in der Nähe des Itaipu-Wasserkraftwerks, welches sich an der Grenze zu Brasilien befindet. Das Kraftwerk gilt mit einer jährlichen Produktion von 103,1 Terawattstunden (TWh) als eines der leistungsstärksten Kraftwerke überhaupt; vor Energie-Engpässen ist die Farm demnach weitestgehend gefeit.

„Paraguay verbraucht nur zehn bis zwanzig Prozent der im Itaipu-Wasserkraftwerk produzierten Elektrizität selbst. Mehr als 80 Prozent wird exportiert. Wir werden die größte Mining-Farm in Paraguay errichten und dafür die saubere Energie [aus dem Kraftwerk] nutzen“,

teilt Choi Yong-Kwan, Präsident der Commons Foundation, mit.

Die Finanzierung soll der Pressemitteilung zufolge in Form eines IEO erfolgen. Investoren können sich demnach vorab durch den Kauf von Security Token an der Finanzierung von „Golden Goose“, wie das Projekt heißt, beteiligen.

Etwa 30 Prozent der erwirtschafteten Gewinne aus dem Mining sollen dann anteilig an die Käufer ausgeschüttet werden. Dabei setzt die Commons Foundation dem Bericht zufolge auf die eher unbekannte Kryptowährung MicroBitcoin (MBC).


Auch Krypto-Börse geplant

Neben der Mining-Farm plant die Foundation auch die Gründung einer Krypto-Börse. In der Pressemitteilung jagt ein Superlativ den nächsten, denn auch die Exchange soll eines Tages „die größte der Welt sein“. Ob die Planer den Mund an dieser Stelle nicht zu voll nehmen und das Projekt tatsächlich an Binance vorbeiziehen kann, bleibt zunächst abzuwarten.

Choi Yong-Kwan zeigt sich allerdings zuversichtlich:

„Mit dem Golden Goose Project werden wir ein neues Weltklasse-Ökosystem erschaffen, unter dem die weltgrößte Mining-Farm für Kryptowährungen sowie die weltgrößte Krypto-Börse laufen soll.“

Ob die Foundation schlussendlich Recht behält, ist nebensächlich. Klar ist indes, dass das Projekt ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Krypto-Ökosystems in Südamerika ist.

BTC-ECHO



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