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Sex meets Krypto PornVisory will eigenen Token (PVY) einführen

Die Erwachsenen-Entertainment-Plattform PornVisory will einen eigenen Token einführen. Er soll den Konsum von Sex-Videos incentivieren.

Phillip Horch
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Banane, grüne Aubergine, Papya, grüne lange Melone und grüne Papaya auf weißem Hintergrund

Beitragsbild: Shutterstock

PornVisory, man mag es bereits erahnen, ist ein Streaming-Dienst für pornographische Inhalte. Um den visuellen Konsum der Schmuddelfilmchen zu belohnen, plant das Unternehmen, einen monetären Anreiz einzuführen: den PVY-Token.

PornVisory orientiert sich am Basic Attention Token

Wie das Unternehmen gegenüber dem Krypto-Magazin Cointelegraph mitteilt, soll sich die geplante Kryptowährung am Basic Attention Token (BAT) orientieren. Letztere dient im Ökosystem des Brave Browsers dazu, Nutzer für den Konsum von Inhalten zu belohnen. Wer bei Brave auf Pop-Up-Werbung klickt, bekommt dafür einen Teil der Werbeinnahmen in der Browser Wallet gutgeschrieben. Damit steht der auf Privatsphäre ausgerichtete Brave Browser ganz im Dienste der Dezentralisierung – Nutzer sollen an den Einnahmen, die durch sie generiert werden, auch beteiligt werden.

Dieses Konzept will PornVisory nun in das eigene Ökosystem einführen. Wer sich pornographische Inhalte auf der Plattform ansieht, soll zur Belohnung den PVY-Token bekommen. Gründerin Veronica Noschese erläuterte gegenüber Cointelegraph, dass sie eine natürliche Verschmelzung zwischen der Krypto– und der Porno-Welt sehe. Schließlich dürste letztere dringend nach anonymen Bezahlmethoden.

Privatsphäre: Verhütung ist Ehrensache

So sei es im Interesse der Plattformen, vor allem Bereich der Privatsphäre richtig zu verhüten. Gerade bei Premium-Accounts gelte es demnach, die Zugriffe nicht unbedingt über die private Kreditkarte abzurechnen. Um diesen Spagat zwischen Privatsphäre und Erwachsenen-Unterhaltung möglichst reibungslos zu schaffen, soll also der PVY-Token helfen. Wer mit der Plattform in Verbindung interagiere und/oder Videos schaue, bekommt die PVY-Token in seiner Wallet gutgeschrieben. Auch in der geplanten Livestreaming-Plattform soll der Token schließlich zum Einsatz kommen.

Ein Initial Coin Offering sei indes nicht geplant. Stattdessen habe man vor, so Noschese weiter gegenüber dem Krypto-Magazin, einen Airdrop für Nutzer durchzuführen. Die Token werden bei einem solchen Event zunächst kostenlos an Nutzer ausgeschüttet. Für die Zukunft sei ferner geplant, dass die PVY Token auch über die Reichweite von PornVisory hinaus zum Einsatz kommen können – etwa als Bezahlmittel in Sexshops oder als Trinkgeld auf Streaming-Plattformen. Aktuell bezahle die PornVisory-Gründerin das Projekt noch aus eigener Tasche, es sei jedoch geplant, vermehrt auf Angel Investoren zuzugehen. Ob letztere über die eigene Kreditkarte investieren sollen, ist zu Redaktionsschluß nicht bekannt.

Bei der Vereinigung der Porno-Welt und dem Bitcoin-Ökosystem durch PVY handelt es sich freilich nicht um den ersten Zusammenstoß beider Privatsphäre-orientierten Bereiche. Das mittlerweile gescheiterte Projekt Spankchain (SPANK) verfolgte einen ähnlichen Ansatz. Zudem hat Branchengröße Pornhub im Jahr 2018 verkündet, die Kryptowährung Verge ins eigene Konzept einzubinden. Der Verge-Kurs zeigte sich anschließend nicht nur unbeeindruckt – er hatte vielmehr einen Durchhänger.

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