Polymesh – Neue STO-Plattform aus dem Hause Polymath kommt
Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Die Security-Token-Plattform Polymath arbeitet zukünftig mit Charles Hoskinson zusammen. Der Cardano-Gründer und frühere Ethereum-Entwickler unterstützt Polymath bei der Erschaffung von Polymesh – einer niedrigschwelligen STO-Allround-Alternative zum ICO-Fundraising. Die Pläne für zukünftige STO-Netzwerke umfassen eine Vielzahl an Finanzierungsmöglichkeiten über Blockchain – und kommen zu einem günstigen Zeitpunkt.

Forbes-Autorin Rachel Wolfson berichtete am 13. Mai von der Beteiligung Charles Hoskinsons als „Co-Architekten“ von Polymesh. Hoskinson ist Mitbegründer von Ethereum und Gründer von Cardano. Polymath gilt außerdem als führende Security-Token-Plattform. Gemeinsam wollen die Krypto-Entwickler eine Plattform erschaffen, die unterschiedliche STO-Finanzierungen unter Berücksichtigung ihrer Regulierungen unter einem Dach ermöglicht.

Polymesh ist geplant als „neue Security Token Blockchain der vordersten Ebene. Sie ist bedarfsgeneriert auf die besonderen Bedürfnisse von Security Token und ihrer speziellen Grundlage ausgerichtet. Wir wollen Initiatoren, Investoren und Regulatoren zusammenbringen“, verriet Trevor Koverko, Co-Founder von Polymath, Wolfson am Rande der Consensus 2019.

Polymath plant eigene Blockchain

Momentan arbeitet Polymath noch auf Ethereum-Grundlage, strebt aber die Entwicklung einer eigenen Blockchain an. Der Grund: Ethereums mangelnde Verfolgbarkeit und Zensierbarkeit. Was eigentlich ein Vorteil dieser Blockchain ist, erweist sich mit Hinblick auf die Bedürfnisse eines konsolidierten und sicheren STO-Systems also als hinderlich. Behördliche Regulierungen, Security-Bedenken und Datenschutz-Vorschriften erfordern indes eine Netzwerkstruktur, auf der es möglich ist, Transaktionen einzufrieren oder rückgängig zu machen.


STOs – Der neue Stern am Kapitalmarkthimmel?

Security Token sind vollumfänglich regulierte und tokenisierte Wertanlagen mit klar definiertem Investmentziel. Als Quasi-Weiterentwicklung der Utility Token (ICOs) erfüllen STOs damit die Regularien der übergeordneten Wertpapieraufsichten. Aus diesem Grund genehmigen die Behörden die Security Token in der Regel – sie sind also legale Finanzprodukte auf Blockchain-Basis. Als solche können sie vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen für die Generierung von Kapital abseits klassischer Börsengänge genutzt werden.

Seit ICOs nach zahlreichen Betrugsfällen zunehmend in Verruf geraten sind, bieten sich STOs als sichere Investmentmethode im Krypto-Bereich an. Ein benutzerfreundliches STO-Interface mit eigenen Sicherheitsstandards und Investmentmöglichkeiten, die die neuen Regulierungsbedingungen voll ausschöpfen, wäre außerdem eine Bereicherung für die Krypto-Szene und ein zukunftsorientiertes Finanzmarktprojekt.


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