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MarktupdatePayPal erweitert Bitcoin-Integration: Abhebungen bald möglich?

PayPal stellt Bitcoin-Transfers auf das eigene Wallet in Aussicht. Bisher konnte man Kryptowährungen nur innerhalb des Ökosystems nutzen. Trotzdem notiert der Kryptomarkt zunächst im Minus. Das Marktupdate.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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PayPal und Bitcoin

Quelle: Shutterstock

Der Schlingerkurs des Kryptomarktes setzt sich fort. Während Bitcoin (BTC) noch am gestrigen Mittwoch, dem 26. Mai, Boden gutmachte, steht die Kryptowährung Nr. 1 abermals im Minus. Auf 24 Stunden gerechnet schlagen bei Bitcoin minus 4,4 Prozent zu Buche, bei Ether (ETH) sind es sogar 4,7 Prozent.

Es spricht allerdings vieles für eine baldige Erholung des Krypto-Marktes. Die Menge an BTC, die auf Exchanges liegen, geht seit dem 24. Mai zurück. Dies könnte ein Zeichen für geringeren Verkaufsdruck am Markt sein – und schon bald zu höheren Kursen führen.

Exchange Inflow nimmt ab. Weniger Geld landet auf Bitcoin-Börsen. Quelle: CryptoQuant.
Bitcoin-Kurs auf Wochensicht. War der Boden am 23. Mai?
Ether-Kurs auf Wochensicht.

Über die Gründe der Kurskorrektur lässt sich an dieser Stelle allerdings nur spekulieren. Schließlich gibt es eigentlich positive Nachrichten zu vermelden. So will PayPal seine Krypto-Integration offenbar ausbauen und Nutzern alsbald erlauben Bitcoin und Co. nicht nur zu kaufen und verkaufen, sondern auch auf eigene Wallets abzuheben. Dies zumindest stellte PayPals Head of Blockchain and Crypto, Jose Fernandez da Ponte in Aussicht. Auf der Consensus-Konferenz von Coindesk sagte der Krypto-Chefstratege:

Wir möchten Crypto Checkout so offen wie möglich gestalten. Dafür möchten wir, dass Kunden, die ihre Kryptowährungen bei uns gekauft haben, diese auch an ihr Ziel bringen können. Wir verstehen, dass Bitcoin und Co. mehr Nutzen haben, wenn man sie umherschicken kann. Wir untersuchen also definitiv, wie wir die Nutzer Kryptowährungen auch auf eigene Adressen transferieren lassen können.

Über ein konkretes Startdatum für mögliche Abhebungen von Kryptowährungen auf andere Exchanges oder die eigene Wallet, enthielt sich da Ponte indes. Auch hierzulande ist der Dienst noch nicht freigegeben. Eine entsprechende Anfrage an PayPal Deutschland, wann damit zu rechnen sei, blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Zuletzt berichteten wir über mögliche Pläne des Payment-Dienstes, auch Stable Coins in seinen Crypto Checkout zu integrieren.

Weiterer Milliardär will in Bitcoin investieren

Eigentlich sorgen Nachrichten über kapitalkräftige Investoren, die Interesse an Bitcoin verlautbaren, regelmäßig für Kurspumps. Dass Star-Investor und Milliardär Carl Icahn mit seiner Investmentfirma Icahn Capital “in großen Stil” auf den Bitcoin-Zug aufspringen will, ließ den Markt allerdings vergleichsweise kalt. Gegenüber Bloomberg sagte der Großinvestor, der seit 1968 an der Wall Street tätig ist: “Ich glaube, dass [Kryptowährungen] gekommen sind, um zu bleiben.”

Wie groß das Investment in Bitcoin ausfallen wird, wollte Icahn indes nicht verraten. Nachfragen der Moderatorin, ob man mit einem Volumen von hunderten Millionen, gar Milliarden rechnen könne, quittierte der Milliardär mit “Yeah, das könnte schon sein. Großer Stil, das könnten schon 1 bis 1,5 Milliarden US-Dollar sein.”

Das Interview mit Icahn findest du hier.

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