Von wegen Hype NFT-Marktplatz OpenSea erhält weitere 100 Millionen USD – unter anderem von Ashton Kutcher
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Ein schmunzelnder Ashton Kutcher

Quelle: Shutterstock

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Wagniskapitalgeber Andreesen Horowitz hat sein Engagement im NFT-Sektor weiter ausgebaut. Doch auch Ashton Kutcher hat es sich nicht nehmen lassen, sich an der Finanzierungsrunde zu beteiligen.

Was ist ein Hype? Laut Duden ist es wahlweise eine “mitreißende Werbung die eine euphorische Begeisterung für ein Produkt bewirkt”, eine “aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung” oder eine “Welle oberflächlicher Begeisterung”. Blickt man auf die hanebüchenen Summen, für die Non-fungible Token bereits die Besitzer gewechselt haben, scheint der NFT-Markt zumindest einige dieser Attribute zu erfüllen. Doch dass aus einer “Welle der Begeisterung” auch ein Tsunami werden kann, konnte man bereits am Beispiel Bitcoins beobachten. Dieser hat die obligatorischen Unkenrufe bisher noch nach jedem Dip Lügen gestraft. Dass auch Non-fungible Token gekommen sind, um zu bleiben, dessen scheint sich der Wagniskapitalgeber Andreessen Horowitz derweil sicher zu sein. Wie am 20. Juli bekannt wurde, hat a16z sich abermals als Lead-Investor an einer Investitionsrunde für den NFT-Marktplatz OpenSea beteiligt.


100 Millionen USD von a16z, Ashton Kutcher und Co.

Wie OpensSea auf seinem Blog mitteilt, hat das Projekt in einer Finanzierungsrunde weitere 100 Millionen USD für den Ausbau seiner Plattform einsammeln können. Neben Andreessen Horowitz waren auch zahlreiche Angel Investoren an der Investitionsrunde beteiligt. Mit dem Schauspieler Ashton Kutcher hat sich zudem auch Prominenz aus Hollywood ein Stelldichein gegeben. Kutcher ist kein Krypto-Neuling. Bereits im Jahr 2013 rührte er die Werbetrommel für Bitcoin. Der Hollywood-Star hat als Investor mit frühen Investments in Uber, Spotify und Airbnb bereits einen ausgezeichneten Riecher bewiesen. Zuletzt fokussierte sich Kutcher verstärkt auf den Boom-Sektor NFT.


OpenSeas Multi-Blockchain-Zukunft beginnt mit Polygon

Wie bei den meisten dezentralen Anwendungen (dApps) ist Ethereum auch in Sachen NFT bislang tonangebend. Da diese Pole Position jedoch nicht in Stein gemeißelt ist, tun NFT-Plattformen gut daran, sich mehrgleisig aufzustellen. Daher nimmt es wenig Wunder, dass sich OpenSea ebenfalls nicht einer einzigen Technologie verschreiben will. In einem ersten Schritt zur Multi-Blockchain-Plattform hat OpenSea nun einen NFT-Marktplatz auf Polygon eröffnet. So heißt es in der Mitteilung zum Abschluss der Finanzierungsrunde:

Während NFT in das Mainstream-Bewusstsein eindringen, entwickelt sich auch die ihnen zugrunde liegende Technologie weiter: Die letzten Jahre waren Zeuge einer kambrischen Explosion neuer Blockchains und Skalierungslösungen. Heute kündigen wir offiziell die Cross-Blockchain-Unterstützung an, beginnend mit einem Gas-Fee-freien Marktplatz auf der Polygon Blockchain.

Durch die Auslagerung auf das Polygon-Netzwerk entfallen die bisweilen exorbitanten Transaktionsgebühren, die den NFT- und DeFi-Space vor allem für Kleininvestoren immer wieder zu einem teuren Vergnügen gemacht haben.


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