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New York: Generalstaatsanwalt ermittelt für mehr Sicherheit

Eric Schneiderman befragt 13 Handelsplattformen für Kryptowährungen. Der Generalstaatsanwalt aus New York hat sich mit einem Fragen-Katalog an die Plattformen gewandt. Die Auswertung der Antworten soll dazu beitragen, die Nutzer der Plattformen zu schützen.

Fabian Kaul
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Am 17. April gründete Schneiderman die Virtual Markets Integrity Initiative. Das Ziel der Initiative ist es, die Transparenz und Rechenschaftspflicht bei Exchange-Plattformen zu verbessern. Dazu sagt Schneiderman in einem Statement:

„Mit dem Vormarsch der Kryptowährungen haben Käufer in New York und im ganzen Land ein Recht auf Transparenz und Rechenschaft, wenn sie ihr Geld investieren. Dennoch fehlt Käufern zu oft grundlegendes Wissen, das sie benötigen, um Fairness, Integrität und Sicherheit dieser Handelsplattformen zu beurteilen.“

Vorgehen von Generalstaatsanwalt Schneiderman

Um dieses grundlegende Wissen zu sammeln, schickte Schneiderman Fragenkataloge an 13 verschiedene Kryptobörsen. Diese haben bis zum 1. Mai Zeit, um 34 Fragen zu beantworten. In diesen geht es beispielsweise um die Unternehmensstruktur, Angebote und Gebühren sowie Sicherheitsvorkehrungen. Den vollständigen Fragenkatalog gibt es hier. Die folgenden Plattformen hat Schneiderman kontaktiert:

  • Coinbase Inc. (GDAX)
  • Gemini Trust Company
  • BitFlyer USA Inc.
  • iFinex Inc. (Bitfinex)
  • Bitstamp USA Inc.
  • Payward Inc. (Kraken)
  • Bittrex Inc.
  • Circle Internet Financial Limited (Poloniex LLC)
  • Binance Limited
  • Elite Way Developments LLP (Tidex.com)
  • Gate Technology Incorporated (Gate.io)
  • itBit Trust Company
  • Huobi Global Limited (Huobi.Pro)

Sorgen um Hacks und Marktmanipulation

Schneidermans Initiative versteht sich als Fakten-Finder in einem „hochspekulativen Sektor mit starker Volatilität, Instabilität und Risiko.“ Weiter heißt es in dem Statement: „Berichte weisen darauf hin, dass der Sektor Betrüger, Markt-Manipulateure und Diebe angelockt habe.“ Dagegen gelte es vorzugehen:

„Sicherzustellen, dass Vollzugsbehörden, Investoren und Käufer die Informationen haben, um die Praktiken und Risiken auf diesen Plattformen zu verstehen, ist entscheidend. Das zeigen Berichte über den Diebstahl großer Summen virtueller Währungen von Nutzer-Konten, plötzliche und schlecht erklärte Handelsausfälle, mögliche Marktmanipulationen und Schwierigkeiten bei der Auszahlung von Geldern.“

Auch Ripple fordert Regulierung

Schneiderman offenbart einen kritischen Blick auf Kryptowährungen. Auf diese dennoch nicht mit Ablehnung zu reagieren, sondern eine Bestandsaufnahme zu machen, ist jedoch ein guter Schritt. Nur so ist es möglich, Probleme anzugehen und die Akzeptanz von Kryptowährungen voranzutreiben. Auch handelt der Generalstaatsanwalt damit im Sinne Ripples. Das blockchain-basierte Bezahlnetzwerk hat erst kürzlich ein Ende der Wild-West-Tage in der Krypto-Welt gefordert.

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