Neuer Präsident in Argentinien Warum Javier Milei Bitcoin nur wenig nutzen wird

Er ist Abtreibungsgegner, will die Zentralbank abschaffen und hält den Klimawandel für eine “sozialistische Lüge”. Die politische Agenda von Javier Milei ist radikal – und wird Bitcoin nur wenig nützen. Ein Kommentar.

David Scheider
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Beitragsbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Natacha Pisarenko

| Ein Libertärer im argentinischen Präsidentenamt. Gut für Bitcoin?

“Es lebe die Freiheit, verdammt!” Die Bitcoin-Welt hat nach Nayib Bukele einen neuen Lieblingsstaatenlenker. Auch er kommt aus Lateinamerika. Doch seine radikalen Ideen haben mit Bitcoin herzlich wenig zu tun.

“Ihr linken Hurensöhne, da habt ihrs”, schreit der neue Präsident Argentiniens ins Mikrofon. “Ihr könnt euch euren Staat in den Arsch schieben”. Es geht noch weiter, aber den misogynen Rest erspare ich euch. Mit Javier Milei ist einer ins Präsidentenamt gewählt worden, der um seine ablehnende Haltung gegenüber Staatlichkeit sowie seiner Verachtung bezüglich politischer Kultur keinen Hehl macht. Er pöbelt, beleidigt und lässt sich mit Kettensägen ablichten, die eine radikale Kürzung des Staatsapparates symbolisieren soll.

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