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Made in Germany Neue deutsche STO-Plattform setzt auf Ethereum und Polygon

Noch in diesem Jahr geht hierzulande eine neue Plattform für Security Token Offerings (STO) an den Start. Die technologische Basis dafür bilden Ethereum und Polygon (MATIC).

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Die deutschen FinTech-Unternehmen neoFIN, Cashlink und Tangany planen eine neue Plattform für die Ausgabe von tokenisierten Wertpapieren (Security Token). Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt. Danach soll die neue STO-Plattform den Fokus auf “nachhaltige digitalisierte Sachwerte” legen. Der Launch soll spätestens in Q4 2021 erfolgen.

Auf unserer eigenen STO-Plattform bringen wir Emittenten, Investoren und Vertriebe zusammen und schaffen dauerhafte Win-win-Situationen. Kapital-suchende Unternehmen treffen hier schon zu Beginn ihrer Finanzierung auf bereits registrierte Investoren, die wiederum eine hohe Affinität für tokenisierte Kapitalanlagen mitbringen und hier ihr Portfolio an digitalen Wertpapieren aufbauen und verwalten können. Dabei sprechen wir mit unseren nachhaltigen Sachwerten private und institutionelle Investoren wie Family Offices gleichermaßen an. Vertriebspartner hingegen haben die Möglichkeit, die Plattform unkompliziert für ihre Kundenakquisition und –pflege und für das Onboarding neuer Partner in einem automatisierten, digitalen Prozess zu nutzen,

erklärt neoFIN-Vertriebsexperte Patrick Schütze. Für die technische Umsetzung der Security-Token-Plattform zeichnet sich das Tokenisierungs-Unternehmen Cashlink verantwortlich. Laut Pressemitteilung setzt man dabei vor allem auf Ethereum und Polygon (MATIC). Die Verwahrung der Security Token erfolgt über den Custodian Tangany, der bereits im vergangenen Jahr mit dem Green Ship Token Erfahrungen im Bereich der “grünen” STOs gesammelt hat.

Vorteile von STO gegenüber klassischen Wertpapieremissionen

Obwohl Security Token einen vielversprechender Use Case für die Blockchain-Technologie darstellen, hat das neuartige Investitionsvehikel bislang einen schweren Stand. Vor allem regulatorische Unklarheiten ließ viele STO-neugierige Unternehmen von einer Tokenisierung, etwa von Schuldverschreibungen oder Unternehmensanteilen, zurückschrecken. Mit dem 2021 in Kraft getretenen Gesetz zur Ausgabe elektronischer Wertpapiere hat sich der Nebel zumindest hierzulande gelüftet. Für Unternehmen bietet die Tokenisierung gleich mehrere verlockende Vorteile. So lassen sich mit Security Token auch traditionell illiquide Assets wie beispielsweise Immobilien Liquidität generieren. Darüber hinaus ist die Übertragung von Security Token im Gegensatz zum klassischen Wertpapier-Transfer nicht nur mit geringeren Transaktionsgebühren belegt, sondern auch außerhalb der Börsenöffnungszeiten möglich.

Die Blockchain Technologie wird den Kapitalmarkt nachhaltig verändern und digitalisieren. Einen perfekten Use Case bieten klassische Kapitalanlagen, speziell um den Zugang zu traditionellen Sachwerten zu digitalisieren und Anlegern liquidere Assets zu bieten. Wir freuen uns, unsere Technologie mit der langjährigen Marktexpertise von neoFIN zu verknüpfen,

freut sich Cashlink-Geschäftsführer Michael Duttlinger auf die neue STO-Plattform.

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