Marktupdate Massephase: PayPal peitscht Bitcoin zur 60.000er Marke
Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Bitcoin-Münze liegt auf Überweisungsgerät

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Die PayPal-Meldung verfehlte ihre Wirkung im Nachgang nicht. Während sich Bitcoin im Zahlungsverkehr verankert, greift der Kurs erneut nach der 60.000er Marke.

Viel fehlte nicht. Haarscharf ist der Bitcoin-Kurs im gestrigen Handelsverlauf an der 60.000er Marke vorbeigeschrammt, drehte knapp 600 US-Dollar von der Zielmarke entfernt aber wieder Richtung Süden ab. Mit einem Tagesplus von 2,8 Prozent deutet sich der nächste Ausbruchsversuch aber bereits an. Zu Redaktionsschluss notiert die Krypto-Leitwährung bei 59.286 US-Dollar und damit nur unweit vom Rekordhoch entfernt. Im Wochenvergleich legt der Bitcoin-Kurs somit 9,4 Prozentpunkte zu. Auch die BTC-Marktkapitalisierung hält sich wieder aktuell knapp 100 Millionen US-Dollar über der 1-Billionen-Marke.


Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Mit Blick auf die Tages-Performance der zehn größten Krypto-Assets scheinen die Bullen aktuell wieder die Oberhand zu gewinnen. XRR und Uniswap (UNI) sind die einzigen Top 10 Coins, die zur Stunde leicht ins Minus drehen. Die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) legt 2,2 Prozent zu, der Überflieger der letzten Wochen THETA immerhin um 1,7 Prozent, Litecoin (LTC) dreht um 3,3 Prozent auf, während Polkadot (DOT) ein zaghaftes Plus von 1,3 Prozent verbucht.

Die Krypto-Gesamtmarktkapitalisierung steigt im Tagesvergleich ebenfalls um 2,7 Prozent an und hat mit 1,89 Billionen US-Dollar erneut ein Rekordhoch aufgestellt. Der Countdown für die 2-Billionen-Marke läuft.

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Ein großer Schritt für die Bitcoin-Akzeptanz

Der unmittelbare Kurssprung blieb zwar aus, aber die gestrige Meldung aus dem Hause PayPal kann nicht weniger als Meilenstein für die Bitcoin-Akzeptanz gewertet werden. Der Zahlungsgigant hat einen Krypto-Checkout für 29 Millionen US-Händler eingerichtet. Im Klartext: Über PayPal lässt sich jetzt auch direkt mit Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash und Litecoin zahlen. Seit Oktober vergangenen Jahres können Händler die Krypto-Assets bereits über den Zahlungsdienstleister kaufen und verkaufen. Die Krypto-Bezahlfunktion markiert den nächsten großen Sprung auf dem Weg zur Massenadoption. Europäische Händler müssen sich zwar noch etwas gedulden. Aber auch hierzulande soll das Angebot noch im Laufe des Jahres verfügbar sein.

Erst wenige Tage zuvor legte Tesla vor. Auch der E-Autobauer akzeptiert seitdem Bitcoin als Zahlungsmittel. Als hätten sie sich abgesprochen, teilte auch Visa kurz darauf mit, den Stablecoin USD Coin in sein Zahlungsnetzwerk einzubinden. Nachdem die Konkurrenz die Türen für Krypto-Transaktionen geöffnet haben, sind die Augen nun auf Mastercard gerichtet. Da der Zahlungsdienstleister aber bereits im vergangenen Sommer bekannt gab, das Entwicklungsprogramm für Krypto-Fiat-Anbindungen beschleunigen zu wollen, könnte sich Mastercard bald zu PayPal und Visa gesellen.

War die Bitcoin-Akzeptanz im Zahlungsverkehr bislang die Achillesferse der Kryptowährung, schlägt sich durch PayPal und Co. allmählich ein neues Kapitel auf. Der Spagat zwischen Wertspeicher und Zahlungsmittel ist bislang eher mäßig geglückt. Mit Ausnahme von kleinen Pionierprojekten, hat Bitcoin nur selten seinen Weg zur Kasse gefunden. Zu groß waren die Hürden, insbesondere die Schwankungsbreite, die eine breite Einbindung im Zahlungsbetrieb scheinbar unmöglich machte. Dass es doch geht, zeigt PayPal jetzt. Das Vertrauen der großen Player in die Kryptowährung treibt die Akzeptanz und Sichtbarkeit im Mainstream mit großen Schritten voran und dürfte sich zur wichtigen Triebfeder der weiteren Kursperformance entwickeln.

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