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Durch neues Update von Ethereum Warum Liquid Staking 2023 auf Ethereum boomen wird

Mehr Sicherheit, stärkere Konkurrenz: Durch das Shanghai-Update von Ethereum dürfte das Staking-Geschäft enorm wachsen.

Giacomo Maihofer
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Liquid Staking

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Kurs von Rocket Pool (RPL) gewinnt in den letzten 24 Handelsstunden deutlich an Fahrt.

Krypto durchlebt einen schmerzhaften Bärenmarkt. Ein Wachstumsbereich: Liquid Staking auf Ethereum. Nächstes Jahr dürfte es boomen. Denn die zweitgrößte Blockchain plant ein wichtiges Update, das gegenwärtige Unsicherheiten beim Staking entfernt. Es heißt Shanghai und soll im März 2023 ausgerollt werden.

Ethereum läuft seit dem Merge-Update im September 2022 auf dem Proof of Stake-Konsensalgorithmus (kurz: PoS). Dabei sichert sich das Multi-Milliarden-Dollar-Netzwerk durch Validatoren und deren Einlagen in Ether ab, den Stake. Diese wiederum erhalten für ihre Dienstleistung Ethereum als Gegenleistung. Bis zu vier Prozent an Zinsen lassen sich so verdienen.

Shanghai-Update als Chance für Liquid Staking

Doch momentan werden nur rund 17 Prozent aller im Umlauf befindlichen ETH-Coins gestakt. Das Problem: Einmal eingelagerte Ethereum lassen sich derzeit nicht wieder de-staken. Für viele Investoren birgt das ein zu großes Risiko. Mit Shanghai soll man seine Coins endlich zurückziehen können.

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Am meisten profitieren dürften dabei sogenannte Liquid-Staking-Provider. Sie fungieren als Pool, in den Investoren ihre Coins geben. Diese werden zusammen gestaked. Denn: Um als Validator aktiv zu werden, braucht man mindestens 32 ETH, umgerechnet mehrere tausend US-Dollar. Bei einem Liquid-Staking-Provider hingegen kann man schon mit kleineren Beträgen loslegen – gegen eine kleine Gebühr.

Mehr Konkurrenz und Auswahl für Nutzer

Der erste und größte dieser Dienstleister ist momentan Lido, mit über 75 Prozent der Marktanteile. Diese Konzentration sorgte in der Vergangenheit für Kontroversen. Manche sehen die Dezentralität des Netzwerks in Gefahr. Während Lido noch die Vorherrschaft innehat, sieht es sich einer zunehmenden Herausforderung durch kleinere Protokolle wie Rocket Pool, StakeWise und Swell ausgesetzt, die Produktverbesserungen bieten.

Rocket Pool beispielsweise bietet erhöhten Schutz vor sogenanntem Slashing, bei dem Belohnungen zurückgehalten werden – aufgrund unaufrichtigen Verhaltens. Und aufgrund eines anderen Mechanismus muss nicht so viel vom Gewinn versteuert werden. Ein Wermutstropfen: Man braucht 16 ETH, um mit dem Staking loszulegen. Der Einstiegsbeitrag soll bald auf 8 ETH gesenkt werden.

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