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Lamoureux prognostiziert Bitcoin-Preis von 25.000 Dollar

Makrookönomen bei Lamoureux & Co sind davon überzeugt, dass Bitcoin langfristig 25.000 Dollar und mehr wert sein wird.

Dr. Philipp Giese
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Beitragsbild: © denisismagilov - Fotolia.com

Dank der Zwischenfälle hinsichtlich der Bitcoinbörsen in China, über die wir an anderer Stelle berichteten, ist der Kurs um fast zehn Prozent, d.h. um 100 Dollar, gefallen. Aktuell scheint der Kurs sich aber wieder zu erholen.

Gemäß Yves Lamoureux ist das erst der Anfang. In einem aktuellen Artikel macht er an verschiedenen Stellen fest, dass wir uns in einer Bitcoin-Blase befinden. Investoren, die ansonsten eher in harte Assets wie Gold oder andere Edelmetalle investieren und Venture Capitalists wittern nun das große Geschäft.

Bitcoin als weltweite Leitwährung

Diese Annahme wird auch vom CEO von Netcoins geteilt: Michael Vogel ist der Meinung, dass Bitcoin bis 2020 zu einer weltweiten Leitwährung werden könnte. Sollte das wirklich geschehen ist damit zu rechnen, dass der Kurs dramatisch ansteigt.

Auch Tim Draper, seines Zeichens ein sehr hochkarätiger Investor, dessen Investments im Multimillionen-Dollar-Bereich liegen, denkt in eine ähnliche Richtung und meint, dass Bitcoin dramatisch an Wert gewinnen wird. Er vermutet dahinter jedoch einen anderen Mechanismus: Viele Investoren scheinen aktuell eher in Bitcoin Startups denn in Bitcoin investieren zu wollen. Sie sind der Überzeugung, dass diese Startups an Bedeutung gewinnen werden – und dadurch auch der Bitcoin-Kurs rapide ansteigt.

Vor drei Jahren stellte Tim Draper die gewagte Prognose auf, dass im Jahr 2017 ein Bitcoin 10.000 Dollar wert wäre. Auch wenn man davon weit entfernt ist vertraut er darauf, dass dies auch für das Ende des Jahres gilt und bleibt seiner Prognose treu.

In einem älteren Artikel behauptete Lamoureux, dass eine von den Zentralbanken gesteuerte Hyperinflation in wenigen Jahren initiiert wird, wobei Bitcoin und andere Kryptowährungen Profiteure dieser Hyperinflation wären.

Aktuell vertritt er jedoch eine differenzierte Position: den projizierten Anstieg des Wertes von Bitcoin vergleicht er mit dem von Gold: Als Gold für 300 Dollar gehandelt wurde, investierten Leute primär, um damit der Geldentwertung zu entkommen.

In der Hinsicht hat sich seit hundert Jahren nicht viel am Trading-Verhalten geändert: Leute investieren, wenn sie einen Profit erhoffen können. Damit das jedoch passiert, muss man einen Großteil potentieller Investoren davon überzeugen, dass sich ein Investment lohnt.

“Ob es sich um Tulpen, Immobilien oder Aktien von Tech-Giganten handelt: Blasen brauchen aktive Investoren. Mit immer mehr Use-Cases wird die Blockchain-Technologie allgegenwärtig – was wiederum der Technologie hinter Bitcoin Vertrauen und Investoren schenkt. Wir glauben, dass Kryptowährungen wie Bitcoin aktuell in einem solchen Zyklus sind.”

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Olusegun Ogundeji via CoinTelegraph

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