Chinesische Zentralbank: Neue Warnung an Bitcoin-Börsen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Die chinesische Zentralbank, People’s Bank of China (PBOC), hat heute eine Meldung über eine Warnung an neun chinesische Bitcoin-Börsen veröffentlicht.

Die Nachricht wurde auf der Homepage der Zentralbank publiziert. Dabei werden die Gerüchte bestätigt, dass die neuen Untersuchungen breiter angelegt sein werden, als die vor einem Monat. Diesmal sollen auch weniger bekannte Bitcoin- und Kryptowährungs-Börsen unter die Lupe genommen werden.


Entscheidend ist hierbei die Anordnung der PBOC, dass die Plattformen unbedingt die Anti-Geldwäsche-Kriterien erfüllen und sich an die Außenhandelsbestimmungen halten müssen.

So heißt es von der Zentralbank:

“Sollten die Börsen gegen bestehende Regulierungen verstoßen, dann wird das Untersuchungsteam nicht zögern eine Schließung der Börsen im Sinne der Gesetzgebung zu veranlassen.”

Von den Untersuchungen sind laut Statement folgende Kryptowährungsbörsen betroffen: BTC Trade, Yunbi, HaoBTC, CHBTC, BTC100, BitBays, Yuanbao, Dahonghuo und Jubi.

Vor einigen Wochen wurden bereits die drei größten Bitcoin-Handelsbörsen BTCC, Huobi und OKCoin von der PBOC untersucht. Nach den Untersuchungen haben alle drei Börsen Handelsgebühren eingeführt, sowie einem von der Zentralbank geforderten Limit zum Margin Trading zugestimmt.

Einige unterstellen der Zentralbank, dass es ihr in Wahrheit weniger um die Anti-Geldwäsche-Regulierung geht, sondern vielmehr um die Sorge eines zu hohen Kapitalabflusses in Bitcoin.

Einer der Börsenbetreiber äußert anonym, dass die PBOC den steigenden Bitcoin-Kurs als Bedrohung sehe.

Kommentar von Sven Wagenknecht, BTC-ECHO:

Als die chinesische Zentralbank vor ungefähr einem Monat bekannt gegeben hat, dass sie die Bitcoin-Börsen einer Untersuchung unterziehen wird reagierten viele Anleger mit Panik. Nach einer Rally zum Jahreswechsel sackte der Bitcoin-Kurs zeitweise um über 10 % ab. Allerdings handelte es sich im Gegensatz zu den jetzigen Untersuchungen um die drei größten chinesischen Bitcoin-Handelsbörsen, die einen Großteil des Handelsvolumens ausmachen.

Zudem konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden, wie streng oder rigoros, die PBOC vorgehen wird, sodass Gerüchte Horrorszenarien bekräftigten, die wiederum zu den genannten Panikreaktionen führten.

Zwar ist das angespannte Verhältnis zwischen der chinesischen Regierung und dem immer populärer werdenden Bitcoin kein Geheimnis, dennoch deuten die bereits vor einem Monat getätigten Untersuchungen darauf hin, dass es nicht zu radikalen Schritten seitens der PBOC kommen wird.

Blickt man auf den aktuellen Bitcoin-Kurs (Stand 09.02, 11 Uhr), so lässt sich erkennen, dass dieses Statement keine Panikreaktionen hervorruft. Im Gegenteil, der Bitcoin-Kurs zeigt sich vollkommen unbeeindruckt und befindet sich im grünen Bereich.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Pete Rizzo via CoinDesk

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