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Tokenization Framework IOTA transformiert zum Multi-Asset-Ledger

IOTA befindet sich auf dem Weg zum Multi-Asset-Ledger. Was User bei der bevorstehenden Integration des IOTA Tokenization Framework auf das Mainnet erwartet, erklärt die IOTA Foundation in ihrem jüngsten Blogeintrag.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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IOTA-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

“Tokenization of everything”: Auch bei IOTA könnte die Vision eines Multi-Asset-Ledgers bald Wirklichkeit werden. Mit dem Tokenization Framework sollen Nutzer:innen künftig native Token und NFTs erstellen oder auch Asset Swaps auf dem Tangle ausführen können. Das Framework befindet sich zwar noch in der Testphase, welche Neuerungen mit dem Upgrade für das Mainnet aber einhergehen, haben die Entwickler:innen in einem aktuellen Blogpost beschrieben.

IOTA: Vom Single- zum Multi-Asset-Ledger

Die Tage des Single-Asset-Ledgers, in dem nur der MIOTA-Token seine Bahnen durch das Tangle zieht, sind gezählt. Das IOTA-Netzwerk steuert auf eine Multi-Asset-Umgebung zu, in dem unzählige native Token verwaltet werden und mit Smart Contracts interagieren können. Das aus Nutzersicht Besondere: Bei IOTA fallen keine Transaktionsgebühren an. Ein eventuell entscheidender Faktor und Vorteil gegenüber Mitkonkurrenten wie Cardano, das durch die Hard Fork “Mary” seit März ebenfalls zu einem Multi-Asset-Ledger aufgeblüht ist. Inzwischen zählt Cardano über 27.000 Assets. Von einer geringen Nachfrage kann also keine Rede sein.

Der Token-Transfer mag zwar umsonst sein, zum Nulltarif gibt es die Erstellung benutzerdefinierter Token aber nicht. Da die Asset-Herstellung Node-Ressourcen in Form von Speicherplatz schlucken, “muss jedes Konto, das native Token hält, eine Kaution in IOTA-Coins hinterlegen, um den übermäßigen Ressourcenverbrauch auszugleichen”.

Willkommen im “Token-Wunderland”

Grundsätzlich steht die Möglichkeit aber allen IOTA-Nutzer:innen offen. Als Emittenten kontrollieren sie die Token-Foundry, einschließlich der Prägung (Minting) und Vernichtung (Burning) der Token sowie den Supply. Die Angebotsmenge benutzerdefinierter Token lässt sich somit fest vorgeben oder als dynamisch konzipieren. Die Kontrollrechte lassen sich auch übertragen, der zuvor definierte Supply darf sich dabei aber nicht ändern.

Nicht nur reale Personen, auch Smart Contacts können die Rolle von Emittenten übernehmen. Über Core Contracts können Layer-2-Token wie ERC-20 Token in Layer-1-Token umgewandelt und damit auch auf dem Mainnet zugänglich gemacht werden. Das ermöglicht weit verzweigte Cross-Chain-Transfers über das Tangle.

Die IOTA-Foundation hat schon eine genaue Vorstellung davon, wie sich das Upgrade auf die Nutzererfahrung im Mainnet auswirkt:

In diesem Token-Wunderland fließen die Vermögenswerte nahtlos und vertrauensvoll zwischen Smart-Contract-Chains und Benutzerkonten. Es steht jedem frei, seine eigenen Token zu erstellen und zu verwalten.

Bevor das Tokenization Framework das Mainnet erreicht, muss es jedoch zunächst einem Audit auf einem Hornet-basierten Testnet standhalten.

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