Grayscale speichert Milliarden US-Dollar in Bitcoin im Coinbase Custody Service
Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Grayscale lagert Bitcoin und Co nun bei Coinbase Custody
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Am 2. August gab Grayscale bekannt, dass das Unternehmen Krypto-Bestände im Wert von über zwei Milliarden US-Dollar in den Coinbase Custody Service übersenden wird. Nicht nur Bitcoin, sondern auch andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Ripple sollen so verwahrt werden. Diese großen Transaktionen hatten jedoch auf die Kurse der Kryptowährungen keinen Einfluss.

Grayscale Investments ist kein unbekanntes Unternehmen: Mit verwahrten Krypto-Assets im Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar handelt es sich bei Grayscale um den größten Anlageverwalter im Krypto-Sektor. Damit hat das Unternehmen sein Vermögen seit dem ersten Quartal 2019 mehr als verdoppelt.


Natürlich müssen Vermögensverwalter derart hohe Summen gut absichern. Bisher war dafür größtenteils Xapo verantwortlich. Einzige Ausnahme war dabei die Verwahrung der Bestände Grayscales in der eher unbekannten Kryptowährung Horizen. Deren Private Keys verwaltet aktuell die Digital Asset Custody Company.

Am 2. August konnte man jedoch dem Blog von Coinbase entnehmen, dass Grayscale Investments ihre Assets zum Coinbase Custody Service übertragen wird. Die Bestände, um welche sich bisher Xapo kümmerte, finden so also eine neue Heimat.

Bei den Krypto-Beständen, die Coinbase Custody nun verwahren soll, handelt es sich nicht nur um Bitcoin. Insgesamt betrifft diese Ankündigung Grayscales Bestände in Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ethereum Classic, Litecoin, Stellar Lumen, ZCash und Ripple. Einzig die Bestände in Horizen liegen bis auf Weiteres unter der Obhut von Digital Asset Custody Group. Solange Coinbase nicht zur Verwahrung von Horizen akkreditiert ist, wird sich daran auch nichts ändern.


Grayscales Transaktionen auf der Blockchain sichtbar?

Nach Aussagen von Coinbase soll die Bewegung der Bestände am 29. Juli begonnen haben. Gewaltige Bewegungen konnte man an dem Tag auch auf der Bitcoin-Blockchain verfolgen. So ließ sich beobachten, dass über 40.000 BTC verschoben wurden:

Für Viele stellte sich verständlicherweise die Frage, was das für eine Transaktion war. Tatsächlich konnte man diese Transaktionen auf Xapo zurückführen. Dass am selben Tag zwar nicht ganz so große Transaktionen, aber immerhin Transaktionen im Wert von 5.000 bis 6.000 BTC zu sehen waren, bestätigt die Hypothese, dass diese Transaktionen mit der Ankündigung von Grayscale im Zusammenhang stehen: Derartig hohe Transaktionen kamen schon bei einer Coinbase-Custody-internen Wartung Ende letzten Jahres vor.

Die großen Bitcoin-Bewegungen von Anfang Dezember 2018 haben anscheinend auch Anlegern gezeigt, dass bei Wal-Aktivitäten ein kühler Kopf ein guter Ratgeber ist. So hat sich um den 29. Juli der Bitcoin-Kurs kaum geändert.


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