Coinbase bewegt 5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin, Ethereum und Litecoin

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Bitcoin-Börse Coinbase hat in den letzten Monaten insgesamt fünf Milliarden US-Dollar in den Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Litecoin bewegt, um ihre Börse sicherer zu gestalten. 

Was wir bereits vermuteten, hat sich nun bestätigt: Der Bitcoin-Wal, der in den vergangenen Wochen so viele BTC bewegte, heißt Coinbase. Wie man einem Blogpost der Börse entnehmen kann, führten sie damit nach eigenen Angaben die größte Bewegung in Kryptowährungen durch, die je getätigt wurde. Dementsprechend heißt es:

„Coinbase hat kürzlich fünf Prozent aller BTCs, acht Prozent aller ETHs und 25 Prozent aller LTCs im Umlauf (neben vielen anderen Assets) in der unserer Meinung nach größten Krypto-Migration seit Bestehen bewegt.“


Das Ziel der ganzen Bewegungen war es weiters, an der Cold-Storage-Sicherung der Kryptowährungen zu arbeiten:

„In unserer neuesten Version, die zunächst mit Coinbase Custody eingeführt wurde und nun den gesamte Cold Storage bei Coinbase übernimmt, beginnen wir mit einer sicheren Grundlage. Diese verfügt über eine streng kontrollierte und geprüfte Key-Erzeugung. Wir erweitern sie außerdem mit einem weltweit verteilten System zur Speicherung von Keys und zur Genehmigung von Transaktionen.“

Neues System soll mit allen Kryptowährungen funktionieren

Wie das Unternehmen ferner angibt, sei es mit dem neuen System möglich, Kryptowährungen aller Art abzusichern. Das Vorgehen sei zudem von langer Hand geplant gewesen. Wie Coinbase berichtet, habe sich das Team bereits vor der großen Coinbewegung mit Behörden, Sicherheitsteams und Regulatoren abgesprochen. Dahingehend heißt es:

„Wir begannen Monate vor der eigentlichen Bewegung mit der Planung und haben fast jedes Mitglied von Coinbase in den Prozess einbezogen. Wir führten Risikobewertungen durch, entwickelten Überwachungspläne und führten Testmigrationen durch, bis wir uns sicher waren, dass die Live-Migration reibungslos verlaufen würde.“

Spekulationsrisiko über Bitcoin-Wale war bekannt

Dass es aufgrund der Bewegung zu Spekulationen kommen könnte, war den Betreibern offenbar bewusst. Die Befürchtung, so Coinbase weiter, lag darin, dass es zu Unsicherheit am Markt kommen könnte. Aus Sicherheitsgründen habe man sich jedoch dagegen entschieden, die Sache groß publik zu machen:

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„Eine der Risiken, die wir frühzeitig erkannt haben, war die Tatsache dass unsere Migration mit einer Schwachstelle oder einem großen Händler, der sich auf den Verkauf einer erheblichen Menge an Kryptowährungen vorbereitet, verwechselt werden könnte. Jedenfalls waren wir besorgt, dass die Marktunsicherheit zu Preisschwankungen führen könnte. Auf der anderen Seite waren wir besorgt, dass eine zu hohe Aufmerksamkeit es potenziellen Angreifern ermöglichen würde, während der Migration Angriffe zu planen und auszuführen.“

Dass die Bewegung der Coins nun beendet ist, könnte kaum zu einem besseren Zeitpunkt kommen. Der Krypto-Markt befindet sich aktuell im Aufwind, der Bitcoin-Kurs konnte inzwischen die 4.100-US-Dollar-Marke übersteigen.

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