Institutionelle Investoren bleiben dem Krypto-Markt treu, trotz der Turbulenzen der vergangenen Monate. Eine neue Studie von Coinbase und EY, die BTC-ECHO vorliegt, zeigt, dass große Marktteilnehmer ihre Strategien nicht zurückfahren, sondern anpassen.
Besonders auffällig ist die wachsende Nachfrage nach einfachen und regulierten Investmentvehikeln. Spot-Krypto-ETFs haben sich für viele Institutionen zum Standard entwickelt und dürften diese Rolle auch 2026 behalten. Drei Viertel der befragten Investoren nutzen bereits solche Produkte für den Marktzugang.
Darauf setzen Krypto-Investoren 2026
Ein Blick auf die Erwartungen in Europa zeigt eine klare Tendenz. Rund 75 Prozent der Investoren aus EU und Vereinigtem Königreich gehen davon aus, dass die Krypto-Preise in den kommenden zwölf Monaten steigen werden. Weitere 23 Prozent rechnen mit einer Seitwärtsbewegung, während nur drei Prozent fallende Kurse erwarten. Das spricht für ein insgesamt robustes Marktvertrauen.
Parallel wächst die Bereitschaft, Kapital aufzustocken. 77 Prozent der Befragten planen, ihre Allokation in digitale Assets im Jahr 2026 zu erhöhen. Treiber ist vor allem die Aussicht auf klarere regulatorische Rahmenbedingungen sowie der Ausbau regulierter Produkte. Dennoch bleibt genau dieser Punkt ein Unsicherheitsfaktor, da ein Großteil der Investoren weiterhin fehlende Klarheit als Risiko sieht.
Die erhöhte Volatilität hat dabei klare Spuren hinterlassen. Knapp 40 Prozent der Befragten geben an, dass Risikomanagement, Liquidität und Positionsgrößen intern stärker gewichtet werden . Rund 85 Prozent der Institutionen nutzen bereits Stablecoins oder prüfen den Einsatz, etwa für internes Cash-Management oder schnelle Transaktionen .
Auch tokenisierte Vermögenswerte sind beliebt. Rund die Hälfte der Investoren zeigt konkretes Interesse an solchen Anlagen, die vor allem durch schnellere Abwicklung und neue Marktstrukturen überzeugen sollen.
