Klage aus Australien Google, Twitter, Facebook: Schlägt die Bitcoin-Community zurück?
Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

google schriftzugf auf dem gebäude

Quelle: Shutterstock

Teilen
Jetzt anhören
BTC48,638.00 $ -4.04%

Google, Twitter und Facebook bekommen Gegenwind aus dem Bitcoin-Ökosystem.

Google, Twitter und Facebook könnten bald Klagen gegenüberstehen, die aus der BitcoinCommunity kommen. Diese bemängelt fehlende Einnahmen wegen Werbeverboten für Krypto-Unternehmern, die auf den jeweiligen Plattformen ausgesprochen worden sind.

kryptokompass
BTC-ECHO Magazin (5/2021): Social Token - das nächste große Ding?

Das Branchenmagazin für Bitcoin und Blockchain Investoren.

Exklusive Top-Themen für ein erfolgreiches Investment:
• Investment Trend: Social Token
Coinbase-Börsengang
• Die 5 größten Bitcoin-Crashs
• Marktanalyse vom Profi-Trader
• Bitcoin Mining mit Hashrate Token


Kostenfreie Ausgabe bestellen >>


Wie ein Bericht der Daily Mail Australia nahelegt, betrauern australische Krypto-Unternehmer derzeit einen Verlust von umgerechnet 600 Millionen US-Dollar. Diese Verluste sind laut Bericht darauf zurückzuführen, dass Google, Twitter und Facebook nicht zugelassen haben, dass die jeweiligen Unternehmer ihre Bitcoin-nahen Geschäfte bewerben konnten. Wie es weiter heißt, könnten sich die Forderungen auf bis zu 214 Milliarden US-Dollar erhöhen, wenn sich weitere Kläger anschließen sollten.

Die Verbote, die Facebook, Twitter und Google ausgesprochen hatten, gingen ursprünglich auf den Schutz vor betrügerischen Initial Coin Offerings (ICO) zurück. Im Zuge des großen ICO Booms im Jahr 2017 waren viele Trittbrettfahrer auf den Krypto-Zug aufgesprungen, um mit aufgeblasenen Versprechen Anleger von ihrem Geld zu erleichtern. Facebook, Twitter und Google hatten mit umfassenden Verboten reagiert. Schon damals wurde jedoch von der BitcoinCommunity kritisiert, dass diese Verbote viel zu pauschal ausfielen. Statt einzelnen betrügerischen ICOs das Handwerk zu legen, wurden große Teile des Bitcoin-Ökosystems lahmgelegt.

In einer groß angelegten Aktion sammelt die australische Anwaltskanzlei JPB Liberty aktuell Kapital ein, um die Klage finanziell zu stemmen.

kryptokompass
Social Token - das nächste große Ding?

Investment Trend: Social Token

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen (Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin


Facebook, Google, Twitter vs Bitcoin und Co.

Die Verbote hatten recht lange angehalten. So hatte Google etwa erst im Oktober 2018 Teile ihrer Werbeverbote für Bitcoin-Nahe Unternehmen aufgehoben. Facebook hatte erst im Mai 2019 nachgezogen. Das Unternehmen, das selbst eine Kryptowährung herausgeben will, änderte dementsprechend die eigenen Richtlinien.

Ab heute ändern wir die Richtlinie aber so, dass keine vorige Genehmigung mehr nötig ist, um Werbeanzeigen zu schalten bezüglich Blockchain-Technologie, Neuigkeiten aus dieser Branche, Weiterbildung oder Veranstaltungen zum Thema Kryptowährung.

Facebook.

Auf Twitter ist Werbung für Coin-Offerings und Token Sales nach wie vor verboten.

Auch Krypto-Youtuber waren mit der Streamingplattform immer wieder aneinander geraten. So hatte Youtube erst im Juni den Account von „Bitcoin Jesus“ Roger Ver gesperrt. Laut einer Videomitteilung, die Ver in der Online-Community Reddit hochgeladen hatte, wurde das Konto zum Kanal Bitcoin.com „ohne Grund“ gelöscht. Ver, Galeonsfigur hinter Bitcoin Cash, hatte einen Angriff aus dem Lager der Bitcoin-Maximalisten vermutet. Youtube wiederum hatte sich auf den „Verstoß der Nutzungsbedingungen“ berufen. Inzwischen ist der Account jedoch wieder aktiv.

bitcoin-trading-kurs
Das Krypto-Trading lernen

Der Einsteigerkurs für den Handel von Bitcoin und digitalen Währungen

4 Stunden Videokurs mit Profitrader Robert Rother



Teilen
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

1. Ausgabe kostenlos testen

Das Bitcoin & Blockchain Magazin

1. Ausgabe kostenlos testen

Das führende Bitcoin & Blockchain Szene Magazin

In Print und Digital verfügaber

Neue Investmentchancen verstehen und ergreifen

Jeden Monat über 60 Seiten Insights, Analysen, KnowHow

Streng limitiert

Kostenlose Ausgabe testen oder gratis Prämie sichern

BTC-ACADEMY